Zahlen und Fakten

Seit Wochen und Monaten schon steht er herum und nervt die Einen und verführt verfrüht die Anderen, nun endlich ist seine Zeit da. Der Osterhase kommt und in der Regel bleibt er nicht sehr lange, weil er schnell gegessen wird. So erging es naturgemäß auch seinen Kollegen im vergangenen Jahr. Blicken wir einmal zurück:
Zahlen und Fakten
Zwei von 131 Millionen.

13.081 Tonnen Schokolade hatte die deutsche Süßwarenindustrie im Jahr 2010 zu Osterhasen verarbeitet. Das waren, bei einem durchschnittlichen Hasengewicht von 100 g, rund 131 Millionen mehr oder minder langohrige Gesellen. Dazu kamen Küken, Käfer, Lämmer und Eier, was einen österlichen Süßigkeitengesamtausstoß von etwa 34.615 Tonnen ergab.

Am liebsten Vollmilch

Beim Osterhasen selbst scheinen die Deutschen Traditionalisten zu sein. Zwar gibt es mittlerweile Variationen, aber immerhin 90 Prozent der letztjährigen Meister Lampes bestanden aus Vollmilchschokolade, gefolgt vom Trendsetter aus Bitterschokolade. All die Leckereien ließen sich die Konsumenten hierzulande 431 Millionen Euro kosten, was eine Durchschnittsausgabe von 5 Euro für jeden Mitbürger vom Baby bis zum Greis ergibt. Und zum Schluss noch ein Blick auf die Konkurrenz: Der Weihnachtsmann hatte im vergangenen Jahr das Nachsehen, der Osterhase hatte mit 57 Prozent Anteil im Wettrennen der saisonalen Hohlfiguren die Nase vorn. Glückwunsch!

Quelle: Infozentrum Schokolade