Meat Eater's Guide

Die amerikanische Umweltorganisation Enviromental Working Group (EWG) hat vergangene Woche ihre umfassenden Studien zu Fleischkonsum und Klima veröffentlicht. Ein Ergebnis: Lammfleisch ist besonders schlecht fürs Klima.
Meat Eater's Guide
Meat Eater´s Guide

Dass unser Fleischkonsum negativen Einfluss auf das Klima hat, ist nicht wirklich neu. Dass sich aber verschiedene Fleischsorten unterschiedlich auswirken, machen die Ergebnisse der Studie greifbar.

In einer umfassenden Untersuchung errechneten Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit der EWG die durchschnittliche CO2-Bilanz für verschiedenste Lebensmittel. Mit in die Rechnung einbezogen wurden sämtliche Faktoren von Produktion über Transport, Verpackung und Zubereitung bis hin zur Entsorgung. Festgehalten wurde jeweils die CO2-Bilanz der Lebensmittel bevor sie ihre Produktionsstätte verließen und nachdem sie beim Endverbraucher angekommen waren. Erwartungsgemäß schnitt Fleisch wesentlich schlechter ab als pflanzliche Nahrung.

Lieber Linsen statt Lamm

Die Ergebnisse der Klima-Studie veröffentlichte die EWG nun in der Broschüre "Meat Eater´s Guide". Die generelle Empfehlung der Wissenschaftler: Essen Sie weniger Fleisch und Käse - und wenn, dann kaufen Sie Bio. Herzstück dieser Besser-essen-Broschüre ist ein Ranking der Lebensmittel nach ihrem Einfluss auf das Klima. Das überraschende Ergebnis: Lammfleisch ist am schlechtesten fürs Klima - aufgrund der oft langen Transportwege hat es eine noch schlechtere CO2-Bilanz als das viel häufiger verteufelte Rindfleisch. Absolut im grünen Bereich und klimatisch gesehen noch besser als Gemüse ist der Verzehr von Hülsenfrüchten, insbesondere von Linsen. Die Ergebnisse der Studie sind hier auf einen Blick zusammengefasst.