Markttreiben in der Schrannenhalle

Genau 160 Jahre nach Baubeginn soll sich die Schrannenhalle wieder mit buntem Markttreiben füllen: Im Herbst 2011 öffnet im Herzen Münchens die historische Markthalle erneut ihre Pforten.

Als Erweiterung zum Viktualienmarkt gedacht können die Müncher pünktlich zum Herbstbeginn ihre Markteinkäufe in der Schrannenhalle erledigen. Mit Beginn des Oktoberfestes öffnet auch die Schrannenhalle ihre neu gebauten acht Pforten. Im Erdgeschoss der Schrannenhalle finden die Münchner zukünftig eine Schmankerlmeile zum Einkaufen und Flanieren. Unter den rund 30 Marktständen finden sich Köstlichkeiten und Spezialitäten von Hacker-Pschorr, Käfer, dem Tee-Handels-Kontor Bremen und dem Südtiroler Bauernladle. Der Schwerpunkt der Marktstände in der Schrannenhalle liegt dabei auf Lebensmitteln aus der Region sowie Spezialitäten aus Österreich, Italien und Frankreich.

Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet, war die Schrannenhalle ursprünglich zur Lagerung von Getreide in der Münchner Innenstadt gedacht: Der Begriff "Schranne" ist die süddeutsche Bezeichnung für einen Getreidemarkt. Seinerzeit war die Schrannenhalle eine architektonische Sensation, immerhin war sie der erste Bau in München aus Eisen und Glas.

Die Schrannenhalle ist montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr geöffnet, Sonntags ist generell zu. Neben dem Marktverkauf sind auch kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte und Ausstellungen in der Schrannenhalle geplant. Mehr dazu finden sie auf www.schrannenhalle.de.