200 Jahre Biergarten

München und Oberbayern begehen dieses Jahr das 200-jährige Bestehen ihrer Biergärten: Mit Blasmusik, Schuhplattler, historischen Bierfesten und einer Ausstellung im Münchner Bier- und Oktoberfest-Museum wird den ganzen Sommer der Biergarten gefeiert.

Weißbier, Kastanien und Kieselsteine: Im Januar 1812 bewilligte König Max I. den Biergartenerlass, der den ansässigen Brauern erlaubte, ihr Bier direkt auszuschenken, nicht aber Essen zu servieren, das mussten die Gäste selbst mitbringen. Heutzutage bieten in der Regel die traditionellen Biergärten zum frisch gezapften Bier typische Brotzeiten mit Radi, Obazda oder Schnittlauchbrot an. Wer seinen Picknickkorb gefüllt hat, verzehrt seine selbst mitgebrachten Leckereien. Ursprünglich zum Kühlen der Bierlagerkeller gepflanzt, bieten Kastanienbäume lauschigen Schatten, wenn auf langen Bierbänken ein zünftiges Bier genossen wird. Zu Zeiten als es noch keine Kühlschränke gab, schützte übrigens eine dicke Schicht Kieselsteine die Biere vor Wärme.

Craft Beer
Die Craft Beer Bewegung sorgt immer häufiger für neue Farbtupfer in der deutschen Bierkultur. Ihr Erfolgsrezept: Traditionelles Handwerk, gepaart mit Kreativität und Innovationskraft. Der Weg führt weg von homogener Massenware, hin zum vielseitigen Genussbier.
200 Jahre Biergarten

Typischer Biergarten in München

Zum 200-jährigen Jubiläum richten Biergärten in München und Oberbayern zahlreiche Veranstaltungen rund ums Bier aus: Der Kocherlnball, Münchens beliebteste Volkstanzveranstaltung findet wie das Biergartenfest im Englischen Garten statt, zum Fest der Blasmusik und Tracht trifft man sich am Viktualienmarkt und das Historische Jubiläumsfest mit Fassmachern, Goaßlschnalzern, Bierausschank aus Tonkrügen wird am 21. Juli im Augustiner Keller und Biergarten gefeiert. Prost z’samm!

Wissenswertes zu Münchner Biergärten, ein Biergartennquiz sowie die Termine zu den Veranstaltungen finden Sie unter:

www.200-jahre-biergarten.de