Nachhaltig Grillen

Kein Sommer ohne Grillen! Noch mehr Spaß macht es allerdings, wenn man dabei naturgerecht vorgeht. Deshalb stellen wir hier die wichtigsten Handgriffe fürs umweltschonende Grillen vor – allesamt leicht umsetzbar.

Kohle aus heimischen Gefilden

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Im Einklang mit der Natur ist Grillen am schönsten

Schon bei der Grillkohle kann man schnell daneben greifen – denn viele Produkte verwenden Tropenholz aus dem Regenwald. Das erkennt man aber meist nur daran, dass hier ein Nachweis über die Herkunft der Ware schlicht fehlt. Eine deutlich umweltfreundlichere Alternative ist Grillkohle aus heimischen Gefilden. Stammt sie aus unseren Laubwäldern, ist ihre Herkunft an entsprechenden Hinweisen und Zertifizierungen zu erkennen, entweder von FSC (Forest Stewardship Council) oder DIN (Deutsches Institut für Normung).

Grillanzünder sind auch chemiefrei zu haben: In der umweltfreundlichen Variante bestehen sie aus mit Wachs überzogener Holzwolle – geruchsneutral sind sie auch noch. Noch sparsamer kann man sie einsetzen, wenn man gesammelte kleine Äste, Papier- und Pappstückchen dazu gibt.

Es geht auch ohne Wegwerfprodukte

Natürlich heißt es auch: Finger weg von Einweggrills. Sie verursachen viel Müll, und wie jeder Wegwerfartikel stellen sie eine unnötige Umwelt-Belastung dar. Wer sich keinen richtigen Grill kaufen möchte, kann nach öffentlichen Grillplätzen Ausschau halten.

Statt in Alufolie lässt sich das Essen auch auf wieder verwertbaren Aluschalen rösten. Gegessen wird idealweise von mitgebrachtem Geschirr statt von Plastiktellern. Und mit wenig Wasser lassen sich Teller und Besteck gut für den Rücktransport vorsäubern, ohne dass hierfür große Mengen an Küchenkrepp zum Einsatz kommen müssen. Nun fehlt nur noch das nachhaltige Grillgut – also Biofleisch, zertifizierter Fisch oder natürlich Vegetarisches.