Ernährungsbericht der DGE

Gemüse ist weiterhin im Trend: Im aktuellen Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist der Verzehr an Gemüse in den letzten vier Jahren um 1,1 Kilo pro Kopf und pro Jahr gestiegen.
Ernährungsbericht der DGE
Rotkohlsalat mit Mango

Gemüse, Getreide oder Fleisch: Welche Lebensmittel durchschnittlich in Deutschland auf den Teller landen, darüber informiert die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) in ihrem alle vierjährlich erscheinenden Ernährungsbericht. Ein Trend zeichnet sich laut DGE dabei eindeutig ab: Gemüse wird immer beliebter. So steigt der Verzehr von Gemüse seit 2000 jährlich um 1,1 kg pro Kopf. Im Vergleich zu den Orientierungswerten der DGE werden in Deutschland jedoch weiterhin mehr tierische als pflanzliche Lebensmittel verzehrt. So bleibt der Fleischkonsum in den letzten Jahren zwar konstant, nur der Verbrauch von Geflügel steigt um 120 Gramm, übersteigt jedoch die empfohlene Menge von 300 bis 600 g pro Woche.

Der Obstkonsum ist hingegen etwas rückläufig: So verzehrt der Deutsche in der Regel von Apfel, Erdbeere und Co. 800 Gramm im Jahr. Und auch zum Vollkornbrot sollte laut DGE öfters gegriffen werden: Die Menge der verzehrten Getreideprodukte reicht nicht annähernd an die empfohlenen 30 Gramm täglich heran. Vor allem der ausreichende Genuss von Getreideprodukten wie auch Obst und Gemüse, reduziert nachweislich ernährungsbedingte Krankheiten wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Darmkrebs.

Die Verwendung von pflanzlichen und tierischen Fetten ist hingegen ebenfalls zurück gegangen. Hier empfiehlt die DGE vor allem den Gebrauch hochwertiger Pflanzenöle wie Rapsöl, Walnussöl und Sojaöle, um ausreichend ungesättigte Fette zu sich zu nehmen, die sich positiv aufs Herz- und Kreislaufsystem auswirken.

Positiv verzeichnet der 12. Ernährungsbericht den erhöhten Trinkgenuss von Mineralwasser und Erfrischungsgetränken um 2, 9 Liter sowie den Rückgang des Alkohokonsums. Hier sei der Rückgang vor allem beim Bierkonsum von Männern erkennbar, der mit 2 Litern weniger pro Jahr aufgeführt ist.

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