Klimafreundliche Weihnachten

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit: Schokoladenkugeln, Pralinés, Plätzchen und Co. verführen jetzt besonders zum Naschen. Wie sich die süßen Leckereien auf die persönliche Klimabilanz auswirken, lässt sich im interaktven Online Ratgeber "KonsumCheck" berechnen - Schokolade gehört dabei eindeutig zu den Schwergewichten.
Klimafreundliche Weihnachten
Weihnachtsgebäck: Klimabilanz von Schokolade und Plätzchen

Klimabilanz und Schokoladenweihnachtsmänner: Wer wissen möchte, wie sich die einzelnen Produkte des Weihnachtseinkaufs in der persönlichen Klimabilanz niederschlagen, kann über den interaktiven Online Ratgeber "KonsumCheck" die Klimabilanz von Schokolade, Gebäck, Joghurt, Käse und weiteren Lebensmitteln miteinander vergleichen - und seinen Einkauf klimafreundlicher gestalten. So schlägt sich beispielsweise der Kauf einer konventionellen Tafel Schokolade (100 g) in der persönlichen Klimabilanz mit 350 g CO2-Äquivalenten nieder, 100 g Feingebäck mit rund 94 g, 100g Joghurt mit 123 g. 1 kg biologisch angebautes Gemüse wird mit 125 g beziffert, 1 kg Gemüse aus konventionellem Anbau bringt es auf 148 g Emissionen. Entscheidend für die Klimabilanz ist der benötigte Energieaufwand für Herstellung, Verarbeitung und Transport des Produktes.

Zur Ermittlung der Emissionen lassen sich die Lebensmittel nach Produktgruppen auswählen: Unter Backwaren, Brotbelage, Gemüse, Obst, Milchprodukte oder Fette finden sich einzelne Lebensmittel wie Käse, Konfitüre, Wurst und weitere, die wiederum in weitere Kategorien gefiltert werden können. Wer wissen möchte, wie die Klimawerte der Lebensmittel im Vergleich zu Tätigkeiten wie Heizen oder Kochen dastehen, kann entsprechende Vergleichswerte einsehen.

Die vom Umweltmisterium geförderte Kampagne "Klima sucht Schutz" gibt außerdem Tipps zu einem nachhaltigen Konsum und informiert über weitere klimarelevante Themen. So lassen sich beim KonsumCheck neben Lebensmitteln auch die Klimawerte von Drogerieartikeln miteinander vergleichen.

www.klima-sucht-schutz.de

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