Grüne Woche Berlin 2013

Sonntagabend ging die Grüne Woche Berlin zu Ende. Mit 1.630 Ausstellern aus 67 Ländern und 80 Landwirtschaftsministern von allen Kontinenten, konnte die weltgrößte Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau ihre internationale Beteiligung noch weiter ausbauen. Über 407.000 Gäste besuchten die Messe.
Grüne Woche Berlin 2013

Die 78. Grüne Woche präsentierte einen umfassenden Überblick über den Weltmarkt der Ernährungsindustrie und die Vielfalt der Lebensmittel. Außerdem verdeutlichte sie, dass sich immer mehr Menschen für Lebensmittel, ihre Entstehung und Verarbeitung interessieren. Ein weiterer Trend, der auf der Messe zu beobachten war ist, dass Lebensmittel in Deutschland wieder eine höhere Wertschätzung erfahren und Verbraucher bereit sind mehr Geld zu bezahlen, zum Beispiel für höhere Qualität und Lebensmittel aus der Region.

Kosovo war zum ersten Mal auf der Messe vertreten und präsentierte neben hochwertigem Safran die landestypische Teigspezialität „Flija“. Sie besteht vor allem aus Mehl, saurer Sahne und Butter und wird traditionell auf offenem Feuer zubereitet. Der Teig wird dabei streifenweise versetzt in Schichten auf ein rundes Blech aufgetragen. Der fertige Teig wird herzhaft oder süß gegessen. Auch zum ersten Mal dabei war der mittelnorwegische Bezirk Trøndelag, der als Heimat des Aquavit und der Traditionsmarke Linie zählt. Linie Aquavit wird in Sherryfässern aus Eichenholz gelagert und überquert noch heute auf Schiffen zweimal den Äquator, bevor er in den Handel kommt.

Eine der zahlreichen Neuheiten, die auf der Grünen Woche vorgestellt wurde, ist „Splash X“, ein 30-prozentiger Maislikör aus Thüringen der Aromatique GmbH Spirituosenfabrik mit einem starken Popcorn-Aroma. Außerdem konnten die Messebesucher in der proBier-Halle rund 5.000 unterschiedlichen Biere der deutschen Brauereien bestaunen.

Auch wurde das teuerste Rindfleisch der Welt vorgestellt. Das Fleisch der Wagyu-Rinder hat einen Restaurantpreis von 95 € pro 100 Gramm. Die Tiere genießen in ihren Stallungen Musikdarbietungen, Massagen und spezielle Futtermengen, manchmal sogar Bier. Die Rinder kommen ursprünglich aus Japan und das Fleisch ist fein marmoriert und hat einen satten, vollen Geschmack.

Wie schon im letzten Jahr konnten die Besucher wieder den 1400 Kilo Bullen Hoeneß bestaunen der zu den besten Fleckvieh-Fleischbullen zählt und täglich 40 Kilo Heu verzehrt.

(Quelle: 2013 Messe Berlin GmbH)