GUERILLA KÖCHE

Zwei passionierte Köche, beide Mitte 20, reisen acht Monate lang auf der Suche nach neuen Gerichten und inspirierenden Köchen durch Asien. Zurück in Deutschland wollen sie ihre Erfahrungen nutzen um ein eigenes Spitzenrestaurant zu eröffnen. Von ihrer Reise und den Erfahrungen handelt der Dokumentarfilm GUERILLA KÖCHE, der voraussichtlich ab September 2013 in ausgewählten Kinos in Deutschland zu sehen ist.
GUERILLA KÖCHE
Das Motto von Felix und Max: You are only as good as the last meal you cooked

Felix Metzger und Max Jensen, ursprünglich aus Bayern, verbindet die Liebe zur Spitzenküche. Beide haben in Berlin ihr Handwerk gelernt: Max als Lehrling bei Kolja Kleeberg im „VAU“, Felix unter anderem unter Michael Hoffmann im „Margaux“. Zusammen wollen sie ihr eigenes Spitzenrestaurant eröffnen. Dazu gehört nicht nur Talent, sondern viel Know-how.

Um dies zu erlangen reisen die beiden Köche acht Monat lang durch Asien - ununterbrochen auf der Suche nach neuen Gerichten und außergewöhnlichen Köchen. Wenn sie einen Laden sehen – egal ob es sich dabei um die Hinterhofklitsche handelt, die nur Schlangen verkocht, die Garküche am Straßenrand oder die international anerkannten Spitzenrestaurants – klopfen Max und Felix an und kochen mit. Sobald sie begriffen haben wie der Laden läuft, machen sie sich auf den Weg zum nächsten. Ihr Motto lautet dabei immer: „You are only as good as the last meal you cooked“.

GUERILLA KÖCHE
Die GUERILLA KÖCHE-Crew (Fabio Stoll, Jonas Gernstl, Max Jensen und Felix Metzger, v.l.n.r.)

Die Reise beginnt im Juni 2011. Erste Station ist Bankog. Sofort heuern Felix und Max in einer Garküche an und kochen bei 35 Grad fünf Stunden lang mit den Thailändern um die Wette. Mit dabei ist das Kamerateam. Die Dreharbeiten sind spontan und improvisiert. Dadurch entsteht ein sehr persönlicher Dokumentarfilm. Der Film erzählt von Freundschaft, Pioniergeist, Erfolgen und Misserfolgen und von faszinierenden Begegnungen.

Gedreht wurde er von Jonas Gernstl, der an der HFF München Dokumentarfilmregie studiert. Er reiste drei Mal für je vier Wochen mit seinen Kameramännern Kaspar Kaven (Etappe 1) und Fabio Stoll (Etappe 2 und 3) nach Asien. Diese kleine Besetzung ermöglichte es einen sehr authentischer Film zu drehen. Alle passten in ein Taxi und konnten somit immer zusammen bleiben. Die Kamera blieb dabei dabei im „Reisemodus“, um sofort drehen zu können. Der Film entstand ohne Drehbuch und ohne offizielle Drehgenehmigung.

GUERILLA KÖCHE
Max Jensen und Felix Metzger mit-Sterne-Koch Alvin Leung

Auf ihrer Reise durch Thailand, Laos, Malaysia, China, Kambodscha und Singapur trinken Felix und Max das Blut einer Kobra, probieren frittierte Taranteln, kosten fangfrischen Walfisch auf dem größten Fischmarkt der Welt und erleben vollendete Molekularküche. Sie kochen wo immer sie die Möglichkeit dazu bekommen und sind begierig nach neuen Zutaten. Sie lernen von den Spitzenköchen Ryan Clift und Alvin Leung und sammeln so viele Erfahrungen wie nur möglich um zurück in Deutschland ihren Traum von einem eigenen Spitzenrestaurant zu verwirklichen.

Nach 263 Tagen, acht Ländern, 25 Städten, 30.000 Kilometern, 18 Praktika und 52 verschiedenen Unterkünften ist die Reise vorbei und Max und Felix kehren im Februar 2012 mit vielen neuen Erfahrungen nach Berlin zurück. Momentan sind sie auf der Suche nach einer Location für ihr eigenes Restaurant. Was sie alles auf ihrer Reise erlebt haben zeigt der Dokumentarfilm GUERILLA KÖCHE, der am 12. Mai beim DOK.fest in München Premiere hat und voraussichtlich ab September 2013 in ausgewählten Kinos in Deutschland zu sehen sein wird.