So wird Pesto noch grüner

Möhrengrün oder die Blätter von Kohlrabi sind viel zu schade, um einfach entsorgt zu werden! Deshalb werden sie inzwischen immer häufiger zu grünen Smoothies verarbeitet. Ebenso lecker schmecken sie als Pesto – und bringen so noch mehr Abwechslung auf den Teller. Probieren Sie's aus!
So wird Pesto noch grüner
Das Grün der Möhren schmeckt toll als Pesto

Das klassische Pesto genovese enthält Basilikum, Parmesan und Pinienkerne. In der experimentierfreudigen Küche lassen sich statt des Basilikums auch Blätter von Möhren, Mairüben, Radieschen, Fenchel oder Kohlrabi verwenden und bereichern vitalstoffreich den Speiseplan. Die grünen Blätter von einem Bund Möhren beispielsweise schmecken leicht nach Petersilie und sind reich an Kalzium. Radieschengrün hat, durch die reichlich vorhandenen sekundären Pflanzenstoffe, einen intensiv würzigen Geschmack, das Grün von Fenchel enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle und besitzt wie die gesamte Knolle eine leichte Anisnote.

Statt der klassischen Pinienkerne können Sie die Gemüseblätter auch mit Cashewkernen, Walnüssen, Mandeln oder Sesam kombinieren. Servieren Sie das Pesto dann je nach Geschmack zu Pasta, Gemüse, Fleisch oder Fisch.

Tipp: Verwenden Sie ganz frische Ware, am besten aus biologischem Anbau, und waschen Sie es vor der Verarbeitung gründlich.