Weindynastien

In Franken wird seit über 1200 Jahren Wein angebaut. Ursprünglich von den ansässigen Klöstern betrieben, ist der Weinanbau inzwischen Familiensache. Ab dem 7. Oktober zeigt das Bayerische Fernsehen eine dreiteilige Dokumentationsreihe über drei in Franken ansässige Familien, die sich mit aller Leidenschaft dem Weinanbau verschrieben haben.
Weindynastien
Eine der ältesten Winzerfamilien in Randersacker: die Schmitts

In Franken ist der Weinanbau Familiensache: Mitten in Randersacker liegt das Weingut der Familie Schmitt, die bereits in der 10. Generation hier Wein anbaut und berühmt für ihren herausragenden Weißwein ist - vor allem für ihren "Rieslaner", eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner. Die ganze Familie lebt auf dem Weingut und betreibt ihren Weinanbau als "Schmitts Kinder". Wie das Leben und der Alltag in einer der ältesten Weindynastien Frankens aussieht, porträtiert die erste Folge der dreiteiligen Dokumentationsreihe "Weindynastien".

Dienstag dreht sich alles um Familie Stahl, die in der 8. Generation auf dem Winzerhof Stahl lebt. Den Winzerbetrieb der Familie hat allerdings erst der Weinbau studierende Sohn Christian Stahl neu etabliert und erweitert. Furore machte er mit seinem Müller Thurgau "Rauschgift", dessen Namensgebung zu gewissem Aufruhr führte. Neben dem Weinanbau betreibt die Familie auf dem Winzerhof auch ein Restaurant, das ländliche Gourmetküche anbietet.

In der dritten Folge, die am Mittwoch, den 9. Oktober gezeigt wird, spielt die Familie Fürst die Hauptrolle, die mit ihrem "Rotburgunder Fürst" international auf sich aufmerksam machte. Sohn Paul übernahm Anfang der 1970er Jahre den Hof - ursprünglich ein landwirtschaftlicher Mischbetrieb - und versuchte die damals in Vergessenheit geratene Spätburgunder-Rebe neu zu beleben. Mit großem Erfolg - heute gehören die "Fürsts" zu den führenden Spätburgunder Produzenten.

Weindynastien: 7. bis 9. Oktober, jeweils 17.00 bis 17.30 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

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