Restaurant "Maxie Eisen"

Ein Chicagoer Gangster als Namensgeber, ein stilvolles Interieur, das Buvette und Bar umfasst und Pastrami-Sandwiches auf der Karte: Das Maxie Eisen im Frankfurter Bahnhofsviertel setzt neben hausgemachten jüdisch inspirierten Gerichten wie Matzeballsuppe vor allem auf eins: mehrwöchig gepökeltes Rindfleisch.
Restaurant "Maxie Eisen"
Das Maxi Eisen serviert Pastrami Sandwiches im Frankfurter Bahnhofsviertel

Das klassische Pastrami-Sandwich ist eher in New York beheimatet denn in Frankfurt - bisher. Denn seit Dezember 2013 lockt das Maxie Eisen mit Pastrami-Sandwiches und weiteren Köstlichkeiten ins Bahnhofsviertel der Mainmetropole.

Das Rindfleisch für das Pastrami-Sandwich wird erst nass gepökelt und mariniert, bevor es geräuchert und im Ofen gegart wird. Genossen wird es zwischen hausgemachtem Rye-Brot, dazu kommt Senf und eingelegte Gurken. Ein weiterer Klassiker aus New York: Das Reuben-Sandwich wird mit Krautsalat und Russian Dressing kombiniert und mit Emmentaler überbacken. Als vegetarische Variante findet sich das Shiitake Sandwich, für das marinierter Babyspinat, gegrillter Tofu und Shiitake-Pilze zwischen zwei Brotscheiben gelegt werden. Hinzu kommen weitere Charcuterie-Spezialitäten, ein ganzes oder halbes Hähnchen, hausgemachte Les Frites, gepökelter Matjes mit Rote Bete, Salate und Desserts wie hausgemachter Schokopudding oder Pfannkuchen in gesalzener Karamelsauce mit Pecannüssen.

Der vordere hellblaue Raum, der bereits tagsüber geöffnet hat, wird durch die Buvette eingenommen. Nur durch eine Schiebetür getrennt liegt ein kleiner Barraum, der abends auf hat und exquisite Drinks anbietet.

Betrieben wird das Maxie Eisen von den Brüdern James und David Ardinast, die zum festen Bestandteil der Frankfurter Gastroszene gehören, dem Berliner Bistrobesitzer Oskar Melzer und Roy Peters. Inspiriert durch die Gerichte ihrer Großmutter, bieten James und David Ardinast im Maxie Eisen eine jüdisch angehauchte Küche an, die vor allem auf hochwertige Produkte setzt.

Namensgeber Maxie Eisen war übrigens ein Chicagoer Gangster und Gegenspieler Al Capones, der in den 20er Jahren den hebräischen Fleisch-, Brot- und Fischhändlerverbänden vorstand und die Fleischindustrie kontrollierte. Was könnte passender sein für einen Laden, der mitten im Bahnhofsviertel feinste Drinks und Pastrami-Sandwiches anbietet?

www.maxieeisen.com