Bombay Sapphire eröffnet Laverstoke Mill

Wer schon immer wissen wollte, wie eigentlich Gin produziert wird, kann jetzt ein Fähnchen auf der Landkarte setzen: Der Gin-Hersteller Bombay Sapphire öffnet ab 1. Oktober 2014 mit der Laverstoke Mill im englischen Hampshire seine Tore für die Öffentlichkeit. Als größte Attraktion stechen die aufwändig designten Gewächshäuser heraus.

Die Herstellung von Bombay Sapphire Gin

Bombay Sapphire eröffnet Laverstoke Mill
Weicher Geschmack dank Dampf-Infusion: Bombay Sapphire

Der Bombay Sapphire in der markanten, hellblauen Flasche, zählt zu den weltweit bekanntesten Gins. Im Gegensatz zu anderen London Dry Gins stehen die Wacholder-Aromen nicht prominent platziert im Vordergrund, sondern fügen sich in ein harmonisches Gesamtbild ein. Der Gin zeichnet sich durch einen weichen Geschmack aus, der auf ein besonderes Herstellungsverfahren zurückzuführen sein soll: Bei der Dampf-Infusion nach dem Brennmeister Thomas Dakin werden die Botanicals, also die aromengebenden Kräuter und Gewürze, nicht in Alkohol eingelegt. Sie werden in einem Kupferkorb vom Alkoholdampf durchströmt, sodass dieser ihre Aromen aufnimmt.

Die Gewächshäuser der Laverstoke Mill

Da die Botanicals den Charakter eines Gins bestimmen, ist es schlüssig, die Gewächshäuser in den Vordergrund zu stellen. Die beiden miteinander verbundenen Gewächshäuser wurden im viktorianischen Stil vom Londoner Designer Thomas Heatherwick entworfen, sie schaffen jeweils ein tropisches und ein gemäßigtes Klima. Gäste der Destillerie können auf diese Weise den Weg von der Pflanze bis zum fertigen Gin lückenlos nachvollziehen. Im Trockenraum können die geernteten und getrockneten Pflanzen genauer studiert werden. Zu den Botanicals zählen neben Wacholder und Zitronenschalen auch Zimtkassie, Kubebenpfeffer, Schwertlilie oder Süßholz.

Bombay Sapphire eröffnet Laverstoke Mill
Ein Vorgeschmack auf die modern designten Gewächshäuser in der Laverstoke Mill

Lernen und Trinken in der Laverstoke Mill

Zu den weiteren Highlights zählen die historischen Dakin-Brennanlagen und der sogenannte Heritage Room, in dem die Geschichte der Laverstoke Mill erzählt wird. Verschiedene Schulungs- und Seminarräume bieten Platz für Verkostungen und Workshops. Und wer nach einer langen Tour Lust auf einen Cocktail verspürt, kann ihn sich in der hauseigenen Mill Bar abholen.

Öffnungszeiten und Preise der Laverstoke Mill

Oktober-März: täglich von 10-20 Uhr

April-September: täglich von 11-18 Uhr

Self-Discovery-Experience ca. 20 Euro

Gin & Tonic Workshop ca. 30 Euro

Cocktail Masterclass ca. 45 Euro