San Cosme Mezcal

Mezcal gilt als der „große Bruder des Tequila“. Die mexikanische Spirituose wird wie der echte Tequila zu 100% aus Agave hergestellt. Für den San Cosme Mezcal werden die Agavenherzen, die sogenannten Piñas, im Steinofen gebacken und nach dem Einmaischen 2 Tage in Holzfässern fermentiert. Durch diesen Prozess erhält der Mezcal sein charakteristisches, rauchiges Aroma.

Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Hinter dem Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin steckt eine besondere Geschichte. Sie erzählt vom britischen Soldaten und Weltenbummler Montgomery Collins, der nach dem 2. Weltkrieg am Aufbau des Berliner Zoos beteiligt war, wo er eine Patenschaft für einen Affen übernahm. Danach zog er in den Schwarzwald, um einen Gasthof zu eröffnen und seinen eigenen Gin herzustellen. Für sein Rezept verwendete er sowohl Preiselbeeren aus der Region als auch exotische Gewürze aus seiner Kindheit in Indien. Der Gin wird noch heute nach seinem Rezept destilliert, wovon die vielseitigen Aromen zwischen Wacholder, Zitrone, Pfeffer und Preiselbeere zeugen.

Ardbeg Ten Single Malt Whisky

Die Ardbeg-Girls waren zwar ein echter Blickfang, die meisten Besucher interessierten sich jedoch vor allem für den Inhalt ihrer Schubkarre: Eine große Flasche Ardbeg Ten Whisky. Die Ardbeg Distillery ist eine der renommiertesten Destillerien auf der schottischen Insel Islay, die für ihre großen Single Malt Whiskys bekannt ist. Einer davon ist der Ardbeg Ten, der später beim Tasting mit Distillery Manager Micky Heads mit seinem komplexen, rauchig-torfigen Aroma für Begeisterung beim Publikum sorgte.

Magnifica Cachaça

Den brasilianischen Zuckerrohr—Brand Cachaça kennt man hierzulande vor allem als alkoholische Komponente im Caipirinha. Dass Cachaça auch ohne weitere Zutaten eine beeindruckende Aromenvielfalt an den Tag legen kann, beweisen die verschiedenen Magnifica Cachaças. Der Reserva Soleira (rechts) wird zum Beispiel über 10 Jahre in ausgebrannten Jack Daniels-Fässern gelagert, wobei sich seine Aromen von Feige bis Eichenholz richtig entwickeln können.

Ron Centenario 30 Años Edicion Limitada

30 Jahre lang darf der Ron Centenario Edicion Limitada aus Costa Rica reifen, bevor er in Flaschen abgefüllt und um die Welt geschickt wird. Das Resultat ist genauso kostspielig (etwa 150€ pro Flasche) wie beeindruckend: Ein sanfter, fast samtiger Rum mit einem warmen, harmonischen Aroma von Vanille und Kirsche.

Penninger Blutwurz

Vielleicht denkt man beim Namen „Blutwurz“ nicht sofort an aufwendig gefertigte Cocktails, der Blutwurz von Penninger ist dennoch vielseitig einsetzbar. Der bayerische Kräuterschnaps hat durch die Wurzel der Blutwurzpflanze ein charakteristisches Aroma, welches sowohl pur als auch in Form eines simplen, spritzigen Drinks mit Limonade oder Fruchtsaft zu gefallen weiß.

Barsol Pisco

Der Traubenbrand Pisco gilt als peruanisches Nationalgetränk und bahnt sich als Cocktail Pisco Sour langsam seinen Weg in die europäischen Bars. Eine Art „Reinheitsgebot“ legt fest, dass peruanische Piscos wie der Barsol Pisco nach traditionellen Verarbeitungsmethoden und unter Benutzung des frischen Mosts der Pisco-Trauben hergestellt werden müssen. Somit ist der Pisco kein typischer Tresterbrand, was sich im milden, fruchtigen Geschmack niederschlägt.

Whitley Neill London Dry Gin

Auf diversen Spirituosen-Wettbewerben wie zum Beispiel der International Wine & Spirits Competition 2011 konnte der London Dry Gin von Whitley Neill Bestnoten erreichen. Seinen ungewöhnlichen, aber ausgewogenen Geschmack bekommt der Gin unter anderem durch die Verwendung der afrikanischen Früchte Baobab und Kapstachelbeere. Am Stand wurde der Gin als Cocktail mit Physalis gereicht.

Mama Vodka

Am Stand der Premium-Spirituose Mama Vodka aus Kopenhagen setzt man auf dänisches Design: In kleinen Flakons gibt es fertig gemixte Longdrinks in verschiedensten Geschmacksrichtungen von Orange über Minze bis zu Kaffee. Die Drinks sind angenehm dezent und nicht zu süß, auch der pure Vodka zeichnet sich durch seine Milde aus.

Delicana Cachaça

Am Stand von Delicana Cachaça kann man allein an der Farbe der Produkte erkennen, welchen Einfluss die Lagerzeit und –dauer auf den Zuckerrohrbrand haben können. Die verschiedenen Holzarten bei der Fasslagerung sind auch für den Geschmack entscheidend: Vor allem die Premium-Variante (3. v. links), die über 18 Monate in Umburana-Holzfässern gelagert wird, überzeugt durch ihren intensiven, fruchtigen Charakter.