Kaffeetrend: Cold Brew

Heißes Wasser braucht der Cold Brew nicht, aber viel Zeit. Zur Belohnung gibt es einen kräftigen Kaffee, der kaum Bitterstoffe enthält und die Charakteristik der Bohne betont.
Kaffee Cold Brew Eiskaffee im Glas mit Eiswürfel und Milch

Der bessere Eiscafé: Cold Brew mit Milch

Cold Brew gehört zu den großen Kaffeetrends der vergangenen Jahre und wird zu hohen Preisen in Flaschen verkauft – dabei ist er so einfach selbst gemacht. Man nehme eine handelsübliche French Press und fülle sie mit grob gemahlenem Kaffee und kaltem Wasser (80–100 Gramm pro Liter). Das Kaffeemehl wird kurz aufgerührt und dann etwa 12 Stunden lang, zum Beispiel über Nacht, stehen gelassen. Danach den Stempel durchdrücken und den Kaffee nochmals durch einen handelsüblichen Filter gießen – fertig! Durch die Kaltextraktion werden kaum Bitterstoffe und Säuren freigesetzt, dafür jedoch herkunftstypische aromatische Komponenten und die Handschrift des Rösters betont. Mängel treten allerdings ebenso deutlich zutage – auf gute Qualität sollte bei Cold Brew deshalb besonders geachtet werden. Der Koffeingehalt unterscheidet sich nicht wesentlich von der üblichen Zubereitung, kann jedoch von Bohne zu Bohne stark variieren. Unabhängig davon ist Cold Brew sehr konzentriert, lässt sich aber problemlos mit Wasser, Eis oder Milch verdünnen. So macht die Kaffeerunde auch bei 30 Grad Freude!

Guter Kaffee
Guter Kaffee, was sonst? Latte Macchiato, Espresso, Mocca, Café crème: Es gibt viele Möglichkeiten. Genießen Sie sie mit unseren leckeren Kaffeerezepten und Tipps zur Zubereitung.