Nierle

Innereien polarisieren, doch beim Gericht "Saure Nierle" gehören sie natürlich dazu. In der schwäbischen Küche sind Saure Nierle "ebbes Guat's". Wie Sie diesen schwäbischen Klassiker schmackhaft zubereiten und kombinieren können, erfahren Sie hier.

Spätzle, Maultaschen und Schupfnudeln sind bekannte Klassiker im Schwabenland. Weniger bekannt und beliebt sind Saure Nierle. Wichtig ist, die Nierle ordentlich durch zu garen und zu würzen, denn nur so bekommen Sie ihren tollen Geschmack.

Schwäbischer Klassiker: Saure Nierle

Die vom Fett befreiten Schweinenieren längs halbieren und die dunklen Stellen und Sehnen entfernen. Die Nierle in Streifen schneiden. Zwiebeln pellen und fein würfeln. Öl in einer großen Pfanne stark erhitzen, Nierle dazugeben und unter Wenden kräftig anbraten. Zwiebeln und Butter hinzufügen und mitbraten. Mit etwas Mehl bestäuben, kurz schwenken und alles mit etwas Essig ablöschen. Mit Kalbsfond angießen und mit Estragon würzen. Bei starker Hitze die Nierle kurz kochen lassen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Am besten passen Saure Nierle zu Bratkartoffeln, geschmälzten Spätzle, gebratenen Schupfnudeln oder Kartoffelpüree.