Pfälzer Saumagen

Seit den 1980-ern ist der deutsche Klassiker Pfälzer Saumagen ein Kanzlergericht. Lesen Sie hier mehr über das traditionelle Rezept und unsere Variation für Pfälzer Saumagen in Mangoldblättern.

Pfälzer Saumagen: traditionelle Zubereitung

Der gefüllte Saumagen ist eine Pfälzer Spezialität und seit Jahrhunderten ein deftiger Klassiker der deutschen Küche. Nach traditionellem Rezept wässert man den Schweinemagen über Nacht. Mit Salz einreiben und somit die Schleim- und Fettschicht entfernen. Für die Füllung Hackfleisch, Brötchen, Zwiebeln, Eier, Kartoffeln, Kräuter und Gewürze zu einem Teig kneten und den Saumagen füllen. Damit der Pfälzer Saumagen richtig gar wird, lässt man ihn zwischen zwei und drei Stunden in heißem Wasser sieden.

Saumagen in Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten anbraten. Nach deutscher Tradition isst man den herzhaften Pfälzer Saumagen zu Sauerkraut, Kartoffelbrei oder Brot.

Pfälzer Saumagen: raffinierte Varianten

Mittlerweile gibt es viele Rezeptvariationen, die den Fans des bodenständigen Pfälzer Saumagens ein wenig kulinarische Abwechslung verleihen. Im Herbst eignen sich zum Beispiel wunderbar Kastanien als Füllung. Manche Rezepte verwenden auch frische Trüffel, um Pfälzer Saumagen zu verfeinern. Oder Sie bereiten Pfälzer Saumagen in kleinen Päckchen aus Mangoldblättern zu, wie unser Rezept für Pfälzer Saumagen zeigt. Falls Ihnen der Zeitaufwand für Pfälzer Saumagen zu groß ist, können Sie Pfälzer Saumagen auch zubereitet beim Metzger kaufen und Zuhause kurz anbraten.