Pistazien: Sorten und Küchentipps

Pistazien, auch Pistazienmandel genannt, stammen ursprünglich aus Persien. Sie spielen in der orientalischen Küche eine wichtige Rolle und dürfen in Halva oder türkischem Nougat nicht fehlen.

Pistazien in der Küche

Pistazien: Sorten und Küchentipps
Pistazien: gesund und lecker

Gesalzen und geröstet sind Pistazien ein beliebter Knabberspaß auf Partys oder zu Cocktails. In der Küche sind sie vielseitig verwendbar: Als ganze Kerne oder gehackt veredeln Pistazien Pasteten und Wurst wie die italienische Mortadella. Aufgrund der schönen, grünen Farbe sind sie perfekt zum Garnieren von Torten, Pralinen oder Desserts. Gemahlen sind sie als Pesto oder als Eiscreme beliebt. Aus Pistazien wird auch Speiseöl hergestellt, das hauptsächlich in der kalten Küche, zum Beispiel für Salatdressings, verwendet wird. Pistazien sind sehr fetthaltig - 100g haben 598kcal und 52g Fett. Sie haben einen hohen Anteil an Vitamin E, Provitamin A, Vitamin B1, Kalium sowie Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen.

Pistazien: Botanik und Ernte

Pistazien wachsen am Pistazienbaum, der bis zu 12m hoch und mehrere hundert Jahre alt werden kann. Je grüner die Steinfrüchte sind, desto besser ist die Qualität. Geerntet wird meist aufwendig von Hand. Die blasse, hellbraune Samenschale, die den Kern umschließt, springt beim Rösten auf. Diese kann man dann ganz leicht aufbrechen und den Kern genießen. Pistazien werden hauptsächlich im Iran, in der Türkei, den USA und auf Sizilien angebaut.

Rezeptklassiker mit Pistazien

Spezialitäten sind Pistazieneis, orientalisches Gebäck und französischer Pistazienkuchen. Eine köstliche Variante sind gemahlene Pistazien auf heißem Ziegenkäse mit Blutorangensalat.

Pistazien
Pistazien, auch Pistazienmandel genannt, stammen ursprünglich aus Persien. Sie spielen in der orientalischen Küche eine wichtige Rolle und dürfen in Baklava und als Snack nicht fehlen.