Rettich

Rettich ist schön würzig im Geschmack und als Brotbelag sehr beliebt. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Wurzelgemüse Rettich. Außerdem haben wir köstliche Rezepte mit Rettich für Sie.

Rettich: Herkunft und Merkmale

Rettich
Der weiße Sommerrettich

Die Gemüsepflanze Rettich ist ein Kreuzblütler aus der Kohlfamilie und zeichnet sich durch eine kugel- oder spindelförmige Wurzel aus, die eine weiße bis schwarze Schale hat. Der brennend-würzige Geschmack entsteht durch den Gehalt an ätherischen Senfölen. Es gibt den runden, weißen Mairettich, den länglichen und weißen oder braunen Sommerrettich und den schwarzen Winterrettich. In Deutschland ist der weiße Sommerrettich weit verbreitet und vor allem in Bayern als Radi - oft kunstvoll zu Spiralen geschnitten - bekannt.

Der weiße Rettich ist eine kurze, gedrungene Rettichsorte mit ausgeprägt aromatischem Geschmack. Weiterhin gibt es den roten Rettich, bei dem die Schale rot gefärbt ist. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf den Geschmack und das Fruchtfleisch ist stets weiß. Die Hauptanbaugebiete in Deutschland liegen in Bayern und Baden-Württemberg. Der schwarze Rettich, der auch als Winterrettich bezeichnet wird, hat ein sehr festes Fleisch und lässt sich gut lagern. Da seine verkorkte Schale ungenießbar ist, sollten Sie diese vor dem Verzehr entfernen.

Der asiatische Rettich, bei dem vor allem der Daikon-Rettich bekannt ist, ist wesentlich milder als westliche Retticharten. In Ostasien zählt er zu den wichtigsten Gemüsesorten.

Rettich: Einkauf, Lagerung und Verarbeitung

Rettich
Rettichsalat

Beim Einkauf von Rettich sollten Sie darauf achten, dass die Außenhaut glatt und das Fleisch fest ist. Wenn die Blätter schön fest und kräftig sind und weder gelb noch welk, ist das Gemüse frisch. Rettich wird vor allem roh gegessen und Sie können ihn ganz einfach fein schneiden oder raspeln und mit Salz würzen. Der Rettich vermindert durch das wasserziehende Salzen seine brennende Stärke. Gut geeignet ist Rettich auch als Brotbelag. Für einen Salat lässt sich dünn geschnittener Rettich mit einer Essig-Öl-Marinade zubereiten.

Rettich ist kalorienarm und wasserreich und lässt sich gut dünsten oder kochen und in Salaten oder Suppen verwenden.

Der schwarze Rettich macht Remouladensaucen pikanter und ist besonders lagerfähig. Frühjahrs- und Sommerrettiche können Sie ohne Kraut einige Tage im Kühlschrank lagern.

Rettich enthält Vitamin C, Mineralstoffe und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Rettichsaft gilt als bewährtes Volksmittel gegen Gallen- und Leberbeschwerden sowie gegen Husten.