Selleries Weizentortillas
1. Teig zubereiten:
Mehl sieben, mit Öl und Salz sowie schrittweise zugegebenem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Der Teig ist richtig, wenn er nicht klebt, weich und geschmeidig ist und leicht glänzt. In der Küchenmaschine dauert das 3 Minuten, von Hand entsprechend länger. Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie einschlagen und bei Zimmertemperatur mind. 30 Minuten ruhen lassen.
2. Teig ausbacken:
Eine große Teflonpfanne bereitstellen und ohne Öl (!) auf starker Hitze aufheizen.
Teig in 12 Teile teilen und auf bemehlter Platte etwas größer als der Pfannendurchmesser hauchdünn ausrollen.
Der Teigfladen wird nun ca. 30-40 Sekunden auf der ersten Seite gebacken. Wenn er anfängt Blasen zu werfen und braun zu werden, wenden. Dann nochmals ca. 20 Sekunden auf der anderen Seite braten. Tortillas dürfen nicht knusprig gebacken werden, da man sie sonst später nicht mehr rollen kann!
Fertige Tortillas auf einem großen Teller aufeinanderschichten, mit einem Küchentuch abdecken.
3. Weiterverarbeitung:
Unter dem Küchentuch bilden sich die Blasen zurück, die Tortillas werden wieder flach und behalten Ihre Feuchtigkeit, dadurch bleiben sie weich und auch warm, bis der ganze Teig verarbeitet ist. Man kann sie nun warm oder kalt weiterverarbeiten. Wenn Fladen übrig bleiben, kann man sie in einer großen Gefriertüte 2 Tage im Kühlschank aufbewahren. Nicht offen liegen lassen. Wenn sie austrocknen brechen sie beim Rollen.
Die Tortillas eigenen sich als Basis für allerlei TexMex-Gerichte:
Quesadillas, Burritos, Wraps, Fajitas und und und...
Man kann sie schön
vorbereiten und in der Microwelle nochmals kurz erhitzen. Mit div. Einlagen
ergeben sie ein nettes Selbstbaukasten-Abendessen für Freunde. Das ist
besonders dankbar wenn nicht jeder alles essen darf oder will.
Reste vom
Abendbrot rolle ich dann als Wraps fürs Pausenbrot am nächsten Tag.

250 ml warmes Wasser
90 ml geschmacksneutrales Öl, z.B. Sonnenblumenöl
1 Tl Salz
plus 30 Min. Ruhezeit


