Laugenbrezen
1. Die Hefe mit ein paar Tropfen Milch der 300 ml und dem Zucker verrühren und 1/4 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann diese Hefe, das Mehl mit Salz, Zucker, der restlichen Milch und den 40 g Margarine, Butter oder Schmalz verkneten zu einem elastischen Teig und nochmals etwa 1/2 Std. im Warmen gehenlassen. Der Teig sollte sich verdoppeln. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche gründlich von Hand durchkneten und eine Rolle formen. Diese Teigrolle in etwa 16 - 18 gleiche Teile teilen.
2. Aus jedem Teil eine ca. 30 cm lange Wurst rollen, die in der Mitte eine Verdickung hat. Daraus dann Brezen formen und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Dann in den Kühlschrank und unabgedeckt 1 Stunde stehen lassen. Die sich dabei bildende Haut verleiht der Breze nach dem Laugen und dem Backen eine schöne Farbe und Glanz. Vor dem Ende der Kühlschrankzeit 1 Liter Wasser aufkochen und darin 3 EL Natron lösen - ACHTUNG! Langsam einrieseln lassen, das Natron wallt ziemlich auf.
3. Die Brezen einzeln für 30 Sekunden in das kochende Natronwasser geben (die Brezen schwimmen), mit dem Schaumlöffel herausholen, abtropfen lassen und mit dem groben Salz nach Geschmack bestreuen. Danach auf ein gut eingefettetes Backblech legen. Wenn das Blech voll ist, in den KALTEN Backofen schieben. Wecker auf ca. 18 Minuten stellen und auf 220 Grad (Gas Stufe 4) heizen. Wenn die Brezen goldbraun sind nach ca. 18 - 20 Minuten), sind sie fertig.
Ich lebe in Italien und leide ein wenig, weil ich meine geliebten Laugenbrezen
hier nicht kriege. Also Selbermachen! Deshalb dieses Rezept ;-))

300 ml Milch
1 Tl Salz
1 Würfel Hefe
1 Tl Zucker
40 g Margarine, Butter oder Schmalz
etwas grobes Salz nach Geschmack
1 l Wasser
3 El Kaiser-
etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Ruhezeit 1 Std. Kühlschrank 1 Std.


