Warenkunde: Salat

Zu den bei uns beliebtesten Sorten gehören Feldsalat, Rauke (Rucola), Eisbergsalat und Lollo Rosso. Man unterscheidet Blattsalate in zwei Familien, die sich durch geschmackliche und optische Merkmale voneinander abgrenzen und in allen steckt viel Wertvolles.

Kopf- und Pflücksalate

Warenkunde: Salat

Römersalat mit Basilikumöl

Kopf- und Pflücksalate gehören zur so genannten Lattichgruppe (Lactuca- Gruppe) und geben an der Anschnittfläche eine milchige Flüssigkeit ab. Das Aroma dieser Salate ist eher mild, da sie keine oder nur wenige Bitterstoffe enthalten und zarte, weiche Blätter besitzen. Kopfsalate bilden, wie der Name verrät, einen festen Kopf aus. Zu dieser Gruppe zählen unter anderem der Eisberg-, Romana- Batavia- und natürlich der Kopfsalat. Pflücksalate hingegen wachsen in offenen Blattrosetten. Die wohl bekanntesten Vertreter sind Rauke und Feldsalat.

Zichoriensalate

Anders als die Salate der Lattich-Gruppe, enthalten Zichoriensalate keinen Milchsaft. Das prägnanteste Merkmal dieser Salatsorten ist ihr recht herber, zuweilen bitterer Eigengeschmack. Dieser rührt von dem Bitterstoff Intybin her, der in den Blattrippen sitzt. Seine kräftige Note ist nicht jedermanns Geschmack, aber den Bitterstoffen wird eine verdauungs- und appetitanregende Wirkung zugesprochen. Zu den Zichoriensalaten gehören z.B. Radicchio, Chicorée sowie die glatte und die krause Endivie.

Gesundheitsfaktor

Für alle Blattsalate gilt: sie sind kalorienarm und enthalten viele Mineralstoffe und Vitamine sowie Eisen, Kalium und Folsäure, sind somit optimale Fitmacher und wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Am gehaltvollsten sind die äußeren, dunklen Blätter. Je höher der Bitterstoffanteil, umso höher ist übrigens der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffe im Salat.