Salat: Zubereitung und Verarbeitung

Obwohl der Umgang mit Blattsalaten relativ unkompliziert ist, gibt es doch einige Grundregeln, die man beachten sollte, um das Beste aus ihnen heraus zu holen. Hier die wichtigsten Tipps anhand der gängigsten Sorten.

Wie bereitet man Salate richtig vor?

Kopfsalat

Kopfsalat mit Kerbel

Bei Kopfsalaten gilt es zunächst, den harten Strunk zu entfernen. Beim Eisbergsalat z.B. nimmt man zuerst die losen Blätter außen ab und schlägt dann den Strunk gegen eine Arbeitsplatte oder einen Tisch. Nun kann man den festen Innenteil ganz leicht mit einem Messer lösen und aus dem Salatkopf herausdrehen. Die Blätter können dann vorsichtig einzeln abgelöst und weiter verarbeitet werden. Beim Kopfsalat wird der Strunk einfach keilförmig heraus geschnitten und schon können die Blätter abgelöst werden.

Da Pflücksalate keinen festen Strunk haben, werden sie anders vorbereitet. Beim Feldsalat werden zunächst einzelne welke oder verdorbene Blätter entfernt, bevor er unter kaltem Wasser gewaschen wird. Besonders beim Feldsalat gilt es, gründlich dabei vorzugehen, da er häufig sandig und erdig ist. Ist er dann trocken, sollten die Wurzeln entfernt werden, allerdings nur so weit, dass ganze Blattrosetten erhalten bleiben. So kann er später am Schönsten angerichtet werden.

Der Radicchio ist ebenfalls sehr leicht zu handhaben. Nachdem man ggf. unansehnliche äußere Blätter entfernt hat, wird er einfach halbiert. Der rote Salat hat nur einen relativ kleinen Strunk in der Mitte, der auch mitverzehrt werden kann. Möchte man allerdings den bitteren Geschmack, den diese Sorte mit sich bringt, mildern, so sollte man ihn kegelförmig herausschneiden. Der Kopf kann dann nach Belieben klein geschnitten werden.

Allgemein gilt: wenn ein holziger, fester Strunk vorhanden ist, so sollte dieser mit einem Messer entfernt werden. Danach sind die Blätter in der Regel lose und können einfach entfernt werden.

Wenn es sich um eine Salatsorte handelt, bei der es zwar einen Strunk gibt, die aber keinen Kopf bildet (z.B. Endivie), so können die Blätter einfach vom unteren Strunk abgezupft werden. Pflücksalate sollten gründlich verlesen werden.

Wie wäscht man Salat richtig?

Häufig wird Salat einfach lange in kaltem Wasser liegen gelassen, um ihn zu säubern. Allerdings gehen auf diese Art viele Vitamine und Nährstoffe verloren. Salate sollten gründlich, aber nicht zu lange, unter kaltem, fließendem Wasser gewaschen werden. Optimal ist ein Seiher oder Sieb mit relativ großen Löchern, damit das Wasser gut wieder abfließen kann.

Wie trocknet man Salat richtig?

Die einfachste und schnellste Art, Blattsalate zu trocknen, ist eindeutig eine Salatschleuder. Man erhält sie entweder mit einer Kurbel oder einem kleinen Seil. Das Prinzip ist bei beiden das Gleiche. Der Salat liegt in einem Siebeinsatz in der Schüssel und durch schnelles Drehen wird alle überschüssige Flüssigkeit nach außen gedrückt. Wer keine Schleuder hat, kann die Salate auch mit einem Küchentuch trocknen. Egal wie, das richtige Trocknen ist wichtig. Denn nur so können die Blätter, Dressings und Saucen optimal aufnehmen.

Wie bereitet man Salat richtig zu?

Salat: Zubereitung und Verarbeitung

Feldsalat mit Asia-Dressing

Alle Blattsalate sollten erst nach dem Waschen zerkleinert werden. Auf diese Art bleibt ihre Struktur besser erhalten. Das Dressing sollten Sie erst kurz vor dem Anrichten über den Salat geben, denn die Flüssigkeit sorgt dafür, dass der Salat bis zu seinem großen Auftritt welk aussieht. Das in Salatsaucen enthaltene Salz entzieht den Blättern sogar noch zusätzlich Wasser. Besonders knackig ist der Salat, wenn Sie ihn gekühlt servieren. Damit ein Dressing perfekt gelingt, sollten zuerst Essig und Kräuter zusammen angerührt werden, dann erst fügt man das Öl hinzu. So können die Zutaten ihre Aromen besser entfalten. Wenn Sie ihrem Salat einmal eine leichte Knoblauchnote geben möchten, reiben Sie vor dem Anmachen die Schüssel einfach mit einer Knoblauchzehe aus.

Für Party- oder Buffetsalate eignen sich bestens die etwas robusteren Sorten, wie Eisbergsalat, Endiviensalat, Radicchio oder Römersalat. Sie fallen nicht so schnell in sich zusammen, wie zum Beispiel Feldsalat oder Rucola. Ansonsten ist erlaubt, was schmeckt. Trauen sie sich, zu experimentieren! Versuchen Sie es mit frischen Kräutern oder ausgefallenen Gewürzen im Dressing. Salat ist nicht nur roh ein Genuss. Er bildet auch eine leckere und abwechslungsreiche Beilage und schmeckt sogar warm. Zum Üben und zur Inspiration haben wir viele schöne Ideen für Sie in unseren Rezeptstrecken zusammengestellt.