Sommerkürbis

Hier erfahren Sie, was genau Sommerkürbis ist und woran Sie ihn erkennen. Außerdem stellen wir Ihnen die verschiedenen Sorten vor, die der Begriff Sommerkürbis vereint.

Was den Sommerkürbis ausmacht

Sommerkürbis
Sommerkürbis hat viele Gesichter

Sommerkürbis wird unreif geerntet. Dann hat er noch eine sehr feine, weiche Schale, die in den allermeisten Fällen mitgegessen werden kann.

Der Sommerkürbis hat eine kurze Vegetationszeit, kann also nach der Saat relativ schnell geerntet werden. Gleichzeitig bleibt der Sommerkürbis aber nicht sehr lange frisch. Bei sieben bis zehn Grad Celsius ist er maximal drei Wochen haltbar.

Eindeutiges Erkennungsmerkmal für einen Sommerkürbis ist ein scharfkantiger, eckiger Stiel.

Sommerkürbis: von Acorn bis Zucchini

Sommerkürbis
Kleiner Sommerkürbis: Patisson

Der Begriff Sommerkürbis umfasst viele verschiedene Sorten, die sich in Größe, Farbe und Gestalt unterscheiden.

Der Acorn oder Eichelkürbis stammt aus den USA. Dieser Sommerkürbis überzeugt durch einen pfeffrig-nussigen Geschmack.

Der Drehalskürbis oder Crookneck wird häufig als Zierkürbis verwendet. In südlichen Ländern dient der Sommerkürbis aber auch als Gemüse. Die Früchte sind keulenförmig und an der Stielseite dünn und gekrümmt.

Ein Sommerkürbis mit schalenlosen Kernen, denen ein hoher gesundheitlicher Wert nachgesagt wird, nennt sich Ölkürbis. Aus dem steierischen Ölkürbis wird das exklusive Kürbiskernöl gewonnen. Die wichtigste Untersorte bei diesem Sommerkürbis ist der "Lady Godiva".

Ein Patisson ist ein besonders kleiner Sommerkürbis, der in seiner Form an ein Ufo erinnert. Er wird manchmal wegen seiner besonderen Optik auch als Zierkürbis verwendet, ist aber durchaus als Speisekürbis geeignet.

Der Rondini ist ein Sommerkürbis, der vermutlich aus den Tropen Asiens und Afrikas stammt. Das kleine ballförmige Gemüse ähnelt optisch der runden Zucchini. Die beiden unterscheiden sich jedoch in ihrer Wuchsform. Während die Zucchini buschförmig wächst, ist der Rondini eine Kletterpflanze. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass ein Rondini nicht im Rohzustand verzehrt werden kann.

Ein besonderer Sommerkürbis ist der Spaghettikürbis. Die ovale, gelbliche Frucht kann im Ganzen gegart werden. Im Inneren löst sich dann ihr langes, faseriges Fruchtfleisch, das sehr an Spaghetti erinnert. Tatsächlich wird dieser Sommerkürbis auch häufig so gegessen - nämlich pur mit Pastasaucen. Er eignet sich aber zum Beispiel auch für Röstis.

Auch die Zucchini ist ein Sommerkürbis. Das beliebte Gemüse ist in gelb und grün sowie in verschiedenen Formen erhältich. Dieser Sommerkürbis kann auch roh und mit Schale gegessen werden.