Küchentipps für Spargel

Die Spargelzeit läuft nur von April bis Juni – für Genießer gilt es deshalb, die kostbare Spargel-Zeit zu nutzen. Wir verraten, was es für einen optimalen Spargelgenuss braucht.

Tipps für den Spargel-Einkauf

Spargel aus Schleswig Holstein Hof Reimers Isemarkt
Die Qualität des Spargels lässt sich leicht prüfen

Frischen Spargel erkennen Sie an folgenden Qualitäts-Merkmalen:

√ Der Spargel weist einen seidigen Glanz ohne braune Stellen auf.

√ Die Stangen verströmen einen angenehmen Geruch.

√ Er macht einen saftigen Eindruck, bricht also eher, als beim Biegen zu sehr nachzugeben.

√ Er quietscht ein wenig, wenn man die Stangen aneinander reibt.

√ Die Stangen haben keine unten schmaler werdenden, ausgefransten, unsauber geschnittenen oder holzig-trockenen Enden.

√ Die Köpfe sind möglichst geschlossen.

√ Der Spargel sollte nicht in Plastik verpackt sein.

Lagerung: Verarbeiten Sie Spargel möglichst frisch. In ein feuchtes Tuch gewickelt und im Kühlschrank gelagert, hält sich Spargel aber auch noch ein paar Tage länger.

Es gibt drei Sorten Spargel: weißen, grünen und violetten. Weißer Spargel ist besonders mild, er wächst unterirdisch und wird zur Ernte gestochen. Grüner Spargel wächst über der Erde und bekommt seine Farbe durch die konstante Sonneneinstrahlung. Er ist in der Regel schmaler und schmeckt ein bisschen würziger als der weiße. Spargel mit violetten Spitzen wird gestochen, wenn sein Kopf schon etwas aus dem Boden ragt und sich durch das erste Tageslicht lila verfärbt. Er gilt vor allem in Frankreich als Delikatesse. Ganz violetter Spargel schmeckt besonders kräftig und nussig und hat eine leichte Bitternote.

Zubereitung

Spargel
Vor dem Garen zu kleinen Paketen schnüren

Den Spargel zunächst gründlich waschen, um mögliche Sandreste zu entfernen. Weißen Spargel großzügig vom Kopf bis zum Ende schälen (die Köpfe aussparen, sie sind eine echte Delikatesse). Hierfür eignet sich ein Spargel- oder auch Kartoffelschäler. Auch an den Enden etwas abschneiden, da der Spargel dort holzig ist. Grüner Spargel muss dagegen nicht oder höchstens im unteren Drittel und an den Enden ein bisschen geschält und abgeschnitten werden.

Zum Kochen ist ein Spargeltopf ideal, in dem die Stangen in einem Gitter aufrecht stehen. Ein ausreichend großer Topf tut es aber auch. In diesem Fall jeweils etwa ein Pfund Spargel mit Küchengarn zu einem Bündel zusammenbinden und ins kochende Wasser geben. Tipp: Zunächst die Spargelschalen und Endstücke für etwa zehn Minuten mit etwas Salz zu einem Sud auskochen, denn das sorgt für einen besonders intensiven Spargelgeschmack.

Küchentipps für Spargel
Aus Sud und Schalen lässt sich eine leckere Suppe zaubern

Nachdem die Schalen und Enden entfernt wurden, wird der geschälte Spargel in diesem aromatischen Sud für circa 15-20 Minuten gegart. Die genaue Zeit hängt von der Dicke der Stangen und der Zubereitungsart ab, grüner Spargel muss grundsätzlich etwas kürzer garen, da er schmaler ist. Grundsätzlich sollte gegarter Spargel aber noch Biss haben. Und: Aus dem Spargel-Sud lässt sich später noch wunderbar eine leckere Spargel-Suppe zubereiten. Hierfür einfach etwas Butter und Mehl unterrühren bis alles leicht sämig wird und mit Salz oder Brühe nachwürzen.

Gut für die Gesundheit

Spargel ist nicht nur besonders lecker, sondern auch sehr gesund. Passend zur Saison hilft er, fit in den Frühling zu starten. Schließlich enthalten 100 Gramm Spargel gerade einmal 20 Kalorien. Dafür versorgt er den Körper mit A, C, E und mehreren B-Vitaminen.