Steckrüben

Steckrüben waren in Kriegszeiten ein wichtiger Kohlenhydratlieferant. Danach wurden Steckrüben lange von unseren Speiseplänen gestrichen. Wir haben für Sie zusammengefasst, was Steckrüben ausmachen, wie Sie Steckrüben verarbeiten und zu welchen Gerichten Steckrüben passen.

Steckrüben: Herkunft und Merkmale

Steckrüben

Steckrüben

Steckrüben galten zu Hungerzeiten als der Kohlenhydratlieferant überhaupt. Im ersten Weltkrieg ernährten sich die Menschen zeitweise ausschließlich von Steckrüben. Darauf ist auch zurück zu führen, warum Steckrüben bei den Deutschen nicht mehr häufig auf dem Teller landen. In Spanien, Italien, Frankreich, Nord- und Osteuropa sind Steckrüben jedoch ein beliebter Energiebringer. Es wird vermutet, dass Steckrüben eine Mischung aus Kohlrabi und Rüben sind.

Steckrüben sind ein Wintergemüse. Geerntet werden Steckrüben von September bis April. Die vorwiegend runden Wurzeln der Steckrüben können bis zu zwei Kilogramm wiegen. Steckrüben haben einen angenehm süßlichen Geschmack. Das Fleisch von Steckrüben unter der rotbraunen Schale ist je nach Sorte der Steckrüben weiß oder gelb. Da das Fleisch gelber Steckrüben einen intensiveren Geschmack hat, werden gelbe Steckrüben für die Küche bevorzugt. Steckrüben mit weißem Fruchtfleisch werden vorallem als Tierfutter angebaut. Gelbfleischige Steckrüben enthalten Beta-Carotin, was die gelbe Färbung von Steckrüben ausmacht. Des weiteren enthalten Steckrüben viel Vitamin C, Trauben- und Fruchtzucker, sowie Mineralstoffe und Senföle. Wie alle Wurzelgemüse gelten Steckrüben als sehr kalorienarm, da Steckrüben über einen hohen Wassergehalt verfügen.

Steckrüben: Rezepte

Steckrüben: Einkauf, Lagerung und Verarbeitung

Beim Einkauf von Steckrüben sollten Sie die kleineren Steckrüben bevorzugen, da große Steckrüben holzig schmecken können. Bei der Schale der Steckrüben sollten Sie beachten, dass sie möglichst glatt und prall ist. Wichtig ist, dass die Steckrüben keine Löcher von Würmern aufweisen. Steckrüben sind leicht zu lagern. Im kühlen Keller können sich Steckrüben bis zu mehreren Monaten halten.

Bevor Sie mit der Zubereitung von Steckrüben beginnen, müssen Sie Steckrüben schälen und waschen. Sie können Steckrüben in feine oder grobe Scheiben und Würfel schneiden. Gegart oder gedünstet schmecken Steckrüben gut als Beilage. Auch die Kombination von Steckrüben mit Kartoffeln oder anderen Wintergemüsen ist ein Genuss. Beim Garen von Steckrüben sollten Sie die Zeit beachten, da Steckrüben bei zu langer Garzeit einen unangenehm kohligen Geschmack entwickeln. Steckrüben eignen sich gut zum pürieren. Das Püree der Steckrüben schmeckt ausgezeichnet als Beilage zu Fisch und Fleisch oder in Suppen und Eintöpfen. Oder Sie servieren Steckrüben als Vorspeise. In unserer Rezeptreihe zu Steckrüben erwartet Sie unter anderem eine köstliche Steckrüben Terrine.

Entenbrust mit Steckrübenpüree
Entenbrust mit Steckrübenpüree von Reyk Medczinski für essen & trinken
Thai-Suppe mit Steckrüben
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