Küchentipps für Stollen

Aus Hefeteig gebacken, mit Butter verfeinert und mit Puderzucker dekoriert – wer sich einmal in Christstollen verliebt hat, will ihn zur Weihnachtszeit nicht mehr missen.

Der Original Dresdner Christstollen, dort auch liebevoll "Striezel" genannt, wird nur in Dresden hergestellt und trägt ein entsprechendes Gütesiegel. Aber wer das Backen liebt, kann in der Weihnachtszeit auch selbst Stollen zaubern.

Zubereitung

Küchentipps für Stollen
Klassischer Christstollen

In der Weihnachtszeit heißen Stollen Christstollen, angeblich weil das mit Puderzucker bestäubte Gebäck an das eingewickelte Christkind erinnert. Stollen werden aus einem relativ schweren Teig mit viel Butter oder Butterschmalz hergestellt und sind in verschiedenen Varianten beliebt: als Mandelstollen, Quarkstollen, Butterstollen oder traditioneller Christstollen mit Rosinen. Und es wird gern noch mehr experimentiert, zum Beispiel mit einem Marzipankern, mit Nüssen oder Mohn als Beigabe.

Die Zubereitung eines Stollen verläuft immer ähnlich:

⇒ Vorteig aus Milch, Mehl, Hefe, Butter und getrockneten sowie kandierten Früchten kneten

⇒ Teig mindestens zwei Stunden gehen lassen

⇒ Stollen direkt aus dem Ofen mit Butter oder Butterschmalz bestreichen, damit der Stollen saftig wird

⇒ Stollen mit Puderzucker verschönern

Tipps & Tricks für Stollen

Küchentipps für Stollen
Quarkstollen mit Datteln und Feigen

Am besten schmeckt Stollen, wenn er einige Wochen vor Weihnachten gebacken wird.

Qualitativ hochwertige Stollen lassen sich auch nach dem Anschneiden noch lange aufbewahren.

Stollen immer in der Mitte aufschneiden:

⇒ So können Sie die zwei Hälften zusammenschieben und der Stollen trocknet im Laufe der weiteren Lagerung nicht aus.

Gelagert werden sollte das Gebäck an einem kühlen, dunklen Ort bei etwa 70 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Tipp:

⇒ Stollen in ein Leinentuch wickeln oder in einer Blechdose aufbewahren so entsteht kein Schimmel.

Traditionell wiegt die sächsische Spezialität vier Pfund, doch in nicht professionellen Backöfen ist ein Zwei-Pfünder oder ein 750 Gramm schwerer Stollen wesentlich einfacher zu backen.

Ein Umstand, der bis in die 70er Jahre dazu führte, dass die Dresdnerinnen sich in der Adventszeit in den Backstuben der Stadt versammelten, um dort ihre eigenen Stollen zu backen.