Sumach

In Europa noch wenig bekannt, wird Sumach hingegen in der Türkei zu fast jeder Mahlzeit gereicht. Sein säuerlich herber Geschmack verfeinert Eintöpfe jeder Art und begeistert mit einer fruchtigen Note.

Sumach: Das Tischgewürz

Sumach

Die intensive Farbe kommt von den roten Sumach-Beeren

Sumach stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum, wie auch der Beiname "Sizilianischer Zucker" verrät. Selten pur verwendet, wird Sumach meist mit Salz vermischt, bevor es zum Würzen gereicht wird. In der Türkei ist Sumach ein beliebtes Tischgewürz und wird aufgrund seiner verdauungsfördernen Wirkung gerne zu fettreichen Gerichten serviert. In Europa ist die rote Sumachfrucht jedoch noch wenig als Würzmittel bekannt. Dabei ist Sumach eine wunderbare Alternative zu Essig oder Zitronensaft.

Sumach für eine angenehme Säure

Die roten Steinfrüchte der Sumachpflanze werden in der Küche getrocknet und geschrotet oder pulverisiert verwendet. Aufbewahrt wird dieses Gewürz vorzugsweise in trockenen, luftdichten Gefäßen, sodass Aroma und Konsistenz erhalten bleiben. Qualitativ hochwertiges Sumach wird ohne Salz angeboten. Der Geschmack ist besonders fruchtig, leicht herb und weist eine angenehme Säure auf. Die säuerliche Note ist jedoch weniger intensiv als es zum Beispiel bei Zitrusfrüchten der Fall ist.

Besonders gut passt Sumach zu Schmortöpfen mit Fleisch, Fischgerichten und zu Bohnen- oder Reiseintöpfen. Auch in Dips macht Sumach eine gute Figur. Geschmacklich harmoniert Sumach besonders gut mit Petersilie, Sesam, Knoblauch und Koriander.