Tellerlinsen: Rezepte und Tipps

Tellerlinsen sind Linsen mit einem großen Durchmesser und eine typische Zutat für deftige deutsche Eintöpfe. Hier erfahren Sie, woran Sie Tellerlinsen erkennen und worauf Sie bei Einkauf und Lagerung achten sollten. Wir haben auch leckere Rezepte mit Tellerlinsen für Sie und klären auf über ihre wertvollen Inhaltsstoffe.

Über Tellerlinsen

Tellerlinsen: Rezepte und Tipps
Getrocknete Tellerlinsen

Tellerlinsen sind die bei uns am häufigsten verwendete Linsensorte. Sie werden klassisch für Eintöpfe eingesetzt.

Der Begriff Tellerlinsen bezeichnet Linsen einer ganz bestimmten Größe. Tellerlinsen haben einen Durchmesser von 6 bis 7 mm. Übrigens wird vermutet, dass sich die Bezeichnung Tellerlinsen erst im Laufe der 60er Jahre eingebürgert hat. Bis dahin hießen Tellerlinsen Hellerlinsen. Ihr ursprünglicher Name rührte vermutlich daher, dass man sie damals für einen Heller kaufen konnte.

Tellerlinsen sind grün, gelb oder braun. Die Farbgebung hängt mit der Dauer der Lagerung zusammen, hat aber keinen Einfluss auf den Geschmack. Beim Kochen werden Tellerlinsen etwas dunkler.

Einkauf und Lagerung von Tellerlinsen

Tellerlinsen kann man bei uns in zwei verschiedenen Varianten kaufen. Häufig werden sie in getrockneter Form angeboten. Achten Sie darauf, keine Tellerlinsen zu kaufen, auf deren Packungsboden sich mehlige Rückstände zeigen. Das könnte ein Zeichen für Parasitenbefall sein. Trockene Tellerlinsen haben eine lange Haltbarkeit. Bewahren Sie sie immer luftdicht, trocken und dunkel auf. So können Sie Tellerlinsen mindestens ein Jahr lagern. Bei Überlagerung werden Sie auch bei langem Kochen nicht mehr weich. Dann sind die Tellerlinsen ungenießbar.

Sie können Tellerlinsen auch in Konserven kaufen. Richten Sie sich dann einfach nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf der Verpackung. Einmal geöffnet, sollten Sie Tellerlinsen aus Dosen schnell verbrauchen und kühl lagern.

Tellerlinsen richtig verarbeiten

Tellerlinsen: Rezepte und Tipps
Gegarte Tellerlinsen

Aufgrund ihrer Größe sollten Sie getrocknete Tellerlinsen über Nacht einweichen, bevor Sie sie am Folgetag weiterverarbeiten. Wie lange Tellerlinsen dann noch garen müssen, hängt auch etwas davon ab, wie lange sie bereits gelagert wurden. Die richtige Konsistenz haben Tellerlinsen, wenn Sie ihre Form noch behalten, der Kern aber mehlig und weich ist. Das dauert, je nach Alter der Tellerlinsen, nach dem Einweichen maximal eine Stunde.

Tellerlinsen aus Konserven sind vorgegart. Sie müssen nicht eingeweicht werden. Auch ihre Garzeit ist extrem verkürzt, da Tellerlinsen in dieser Form bereits weich sind. Sie eignen sich somit prima für schnelle Suppen und andere Linsengerichte und sind eine gute Alternative zu getrockneten Tellerlinsen, wenn Sie einmal spontanen Appetit auf Linsen haben.

Tellerlinsen eignen sich für die unterschiedlichsten Zubereitungsarten. Sie können Sie natürlich für Suppen, Eintöpfe und Currys nutzen. Tellerlinsen schmecken aber auch als nussiges Püree, pur als Beilage oder zum Beispiel in Bratlingen als leckerer Snack.

Rezepte mit Tellerlinsen

Tellerlinsen: gesunde Hülsenfrüchte

Wie alle Linsen sind auch Tellerlinsen sehr gesund. Bei niedrigem Fettgehalt bringen sie viel Eiweiß und Kohlenhydrate mit. Daneben sind sie auch noch reich an B-Vitaminen, was Tellerlinsen den Ruf verschafft, Nerven und Hirn gut zu tun.

Tellerlinsen sind sehr sättigend. Das liegt an ihrem hohen Ballaststoffanteil. Ihr niedriger Natriumgehalt macht sie zu einem guten Begleiter, für alle, die sich kochsalzarm ernähren möchten.

Tellerlinsen enthalten allerdings relativ viele Purine und sollten von Menschen mit erhöhter Harnsäurekonzentration oder Gicht nur in Maßen verzehrt werden.