Das große Fressen

Preisgekrönter Skandalfilm der 1970er Jahre: Vier feine Herren geben sich bis zur letzten Konsequenz (nicht nur) ihren kulinarischen Gelüsten hin.
Das große Fressen
Das große Fressen

Vier Herren der feineren Pariser Gesellschaft treffen sich zum gemeinsamen Selbstmord durch Fressen. Was als wahrer Augenschmaus der französischen Küche beginnt, wird zur unappetitlichen Groteske. Die Botschaft des Films ist klar herauszulesen: Das üppige Festmahl, an dem die Protagonisten letzten Endes alle zu Grunde gehen, steht für eine kapitalistische Gesellschaft des dekadenten Überflusses.

Allein die skurrile Handlung des Films macht deutlich: Hier handelt es sich nicht um einen Genießer-Film. "Das große Fressen" war zu seinem Erscheinen ein echter Skandalfilm. Nicht nur die die enge Verbindung von Ess- und Wolllust , sondern auch die vielen unappetitliche Körpergeräusche erregten zahlreiche Gemüter. Auch heute ist "Das große Fressen" schwer verdauliche Kost, aber trotzdem sehenswert.

Marco Ferreri, 1974, mit Michel Piccoli, Marcello Mastroianni, Philippe Noiret, Ugo Tognazzi

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