Toast

Nigel Slater’s Autobiographie „Toast“ wurde in Großbritannien zum Bestseller. Nun kann die bewegte Jugend des beliebten Fernsehkochs auch auf der Leinwand bewundert werden: Ab 11. August 2011 liefern sich Freddie Highmore als junger Nigel Slater und Helena Bonham Carter als eiskalte Stiefmutter Joan Potter ein Küchen-Duell um die Liebe von Vater Alan.
Toast
"Toast" Filmplakat

Aufgewachsen in der wohlhabenden Mittelschicht Wolverhamptons, hält Nigel Slater’s Kindheit nur wenige kulinarische Genüsse bereit: Die Gerichte seiner an Asthma erkrankten Mutter stammen vorwiegend aus der Konservendose. Seine Faszination für die Kochkunst beschränkt sich gezwungenermaßen auf die ausgiebige Lektüre von Kochbüchern. Der Tod der Mutter stürzt Nigel und seinen Vater Alan (Ken Stott) in eine handfeste Krise. Erst als die rustikale, kettenrauchende Joan Potter als Putzfrau angestellt wird, kommt wieder Leben in den Haushalt. Vater Slater verliebt sich in die neue Haushälterin und hat kaum noch Augen für seinen Sohn. Der junge Nigel kann Mrs. Potter nicht ausstehen, bewundert aber ihre herausragenden Fähigkeiten in der Küche. Schnell merkt er, dass die Liebe des Vaters durch den Magen geht, und er beginnt, selbst zu kochen.

Neben den großartigen Schauspielern lebt „Toast“ von seiner Bildsprache und dem authentischen Sechziger-Jahre-Flair. Bei aller Tragik in Slater’s Familiengeschichte verliert der Film zudem nie seinen Humor, was „Toast“ zu einem Highlight des kulinarischen Kinos macht.