Vollkornbrot: Infos und Rezepte

Vollkornbrot ist gesund und sättigend. Aber wann darf ein Brot eigentlich Vollkornbrot heißen und worauf sollte man beim Einkauf achten? Die Antworten finden Sie hier. Außerdem haben wir leckere Rezepte mit Vollkornbrot für Sie.

Was ein Vollkornbrot ausmacht

Vollkornbrot

Frisches Vollkornbrot

Damit ein Brot als Vollkornbrot bezeichnet werden darf, muss es bestimmte Auflagen erfüllen. Es besteht zu mindestens neunzig Prozent aus einem Mehl, in dem ganze Getreidekörner verarbeitet wurden. Bei Vollkornbrot handelt es sich in der Regel um eine Mischung aus Roggen- und Weizenvollkornmehl in einem beliebigen Verhältnis. Die restlichen zehn Prozent in einem Vollkornbrot setzen sich zusammen aus Wasser, Hefe, Sauerteig, Salz und anderen Gewürzen.

Der Schwindel mit dem Vollkornbrot

Vollkornbrot

Mit bloßem Auge ist Vollkornbrot nicht zu erkennen

Beim Einkauf von Vollkornbrot ist Vorsicht geboten. In Supermärkten und Bäckereien begegnen uns oft Backwaren, die mit reichlich Körnern, beziehungsweise Ölsaaten wie Sonneblumenkernen, bedeckt sind. In der Regel handelt es sich dabei aber nicht um Vollkornbrot. Tatsächlich werden oft gewöhnliche Weißmehlprodukte mit Malz angereichert, um eine dunklere Färbung des Teiges zu erzielen und dem Verbraucher so vorzumachen, er würde ein Vollkornbrot kaufen.

Auf der anderen Seite kann ein Vollkornbrot auf den ersten Blick auch nicht als solches erscheinen. Denn je nachdem, wie stark das Mehl verarbeitet wurde, kann auch ein Vollkornbrot eine sehr feine Struktur und eine hellere Färbung haben.

Lassen Sie sich auch nicht von Begriffen wir "Kraftbrot", "Vollwertbrot" oder ähnlichem täuschen. Es gilt nämlich: Nur wo Vollkorn drin ist, darf auch Vollkornbrot drauf stehen. Andere Bezeichnungen werden häufig verwendet, um den Eindruck zu erwecken, es handele sich um ein Vollkornbrot.

Ein Vollkornbrot mit bloßem Auge zu erkennen ist leider nahezu unmöglich. Also fragen Sie beim Bäcker Ihres Vertrauens einfach genauer nach, ob es sich tatsächlich um ein Vollkornprodukt handelt. In Bio- oder speziellen Vollkornbäckereien werden Sie auf der Suche nach einem echten Vollkornbrot in jedem Fall fündig.

Bei abgepackter Ware sollten Sie einen genaueren Blick auf die Zutatenliste werfen. Stehen an erster Stelle Vollkornmehle, dann handelt es sich in der Regel auch um ein Vollkornbrot. Vor allem in Reformhäusern haben Sie gute Chancen, abgepacktes Vollkornbrot zu bekommen.

Vollkornbrot: Rezepte

Vollkornbrot ist kernig, kräftig und gehört für viele zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Kosten Sie Sardinentatar, Vollkornbrot mit Kräuterfrischkäse, Räucherfisch-Rührei oder eines unserer anderen leckeren Rezepte mit Vollkornbrot.

Vollkornbrot: gesunder Sattmacher

Für viele gehört Vollkornbrot zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung dazu. In ihm sind nämlich noch alle wertvollen Inhaltsstoffe aus den Randschichten des Korns enthalten, die man in Weißbrot nicht mehr findet. Dazu gehören B-Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder Magnesium. Weiterhin stecken in Vollkornbrot kostbare Spurenelemente und natürlich reichlich Ballaststoffe. Diese sorgen dafür, dass Vollkornbrot besonders lange satt macht.

Leider enthalten Industrieprodukte häufig viele Zusatz- und Konservierungsstoffe. Am gesündesten ist es deshalb, wenn Sie Ihr Vollkornbrot selbst herstellen.