Waldorfsalat

Waldorfsalat ist eine amerikanische Erfindung aus dem 19.Jahrhundert. Was klassischerweise hinein gehört und wie Sie Waldorfsalat abwandeln können, erfahren Sie hier. Wir haben außerdem zwei leckere Rezepte für Sie, die vom Waldorfsalat inspiriert wurden.

Waldorfsalat: New Yorker Erfindung

Waldorfsalat

Im Jahre 1893 wurde der Waldorfsalat erfunden. Sein Name geht auf das berühmte New Yorker Hotel Waldorf Astoria zurück, dessen damaliger Oberkellner, der Schweizer Oscar Tschirk, hatte nämlich die Idee für den Klassiker. Einige Jahre später veröffentlichte er die Rezeptur für Waldorfsalat in seinem Kochbuch "The Cook Book by Oscar of the Waldorf".

Waldorfsalat: die klassische Mischung

Das Originalrezept für Waldorfsalat sieht nur wenige Zutaten vor - nämlich Äpfel, Sellerie und reichlich Mayonnaise. Es gibt verschiedene Varianten die Komponenten zuzubereiten, beziehungsweise anzurichten. Eine Möglichkeit ist, es den Waldorfsalat in Form von feinen Streifen (Julienne) zu servieren. Sie können die Zutaten aber auch in kleine Würfel schneiden und sie in einem ausgehöhlten Apfel oder auf einem Salatblatt reichen. Wichtig ist in allen Fällen das reichhaltige Mayo-Dressing zum Waldorfsalat.

Waldorfsalat: Varianten

Waldorfsalat
Für viele ein Muss im Waldorfsalat: Walnüsse

Obwohl sie ursprünglich nicht vorgesehen waren, gehören für die meisten Menschen inzwischen Walnüsse in einen Waldorfsalat. Ebenfalls häufig findet man ihn mit Ananas oder Hähnchenbrust.

Im Grunde können Sie einen Waldorfsalat beliebig verändern und erweitern. Ist Ihnen zum Beispiel das Dressing zu mächtig, dann ersetzen Sie einfach die Hälfte durch Joghurt. Sie können es auch mit etwas Curry anreichern, um dem Waldorfsalat eine würzige Note zu verleihen.

Neben dem bereits genannten Hähnchen passen auch Bündnerfleisch oder Räucherfisch sehr gut in einen Waldorfsalat. Wenn Sie lieber auf Fleisch verzichten möchten, können Sie auch prima Käse verwenden. Passend für einen Waldorfsalat sind zum Beispiel Gorgonzola oder Camembert.

Eine besonders fruchtige Note erzielen Sie, wenn Sie Waldorfsalat mit Trauben oder Mandarinen aufpeppen. Auch Granatapfelkerne machen sich sehr gut in dem Klassiker.

Abwandlung vom Waldorfsalat: Waldorf-Dip

Waldorfsalat
Waldorf-Dip

Mit Honig und Rosinen wird diese Variation vom Waldorfsalat zu einem leckeren Dip.

Waldorf-Dip

Abwandlung vom Waldorfsalat: Pappardelle Waldorf

Waldorfsalat
Pappardelle Waldorf

Eine spannende Abwandlung ist dieses Pastagericht mit Sahne und Zwiebeln. Die Grundzutaten erinnern aber durchaus noch an den klassischen Waldorfsalat.

Pappardelle Waldorf