10 Tipps für entspannte Gastgeber

1. Alle helfen mit

Weihnachten Essen Familie
Mit mehreren Helfern ist das Essen schnell serviert

Beziehen Sie Ihre Familie und Gäste mit in die Essensvorbereitungen ein! Vielleicht möchte jemand das Dessert mitbringen? Oder eine Vorspeise? Beim Vorbereiten in der Küche finden sich bestimmt leichte Hilfstätigkeiten für die Kinder. Und beim Servieren trägt jeder eine Schüssel und hilft mit. So wird das Weihnachtsessen zum Gemeinschaftsprojekt - in der Regel freut sich jeder, wenn er etwas dazu beitragen darf.

2. Bekannte Speisen kochen

Kennen Sie das auch? Wenn man das erste Mal ein neues Rezept ausprobiert, dauert es in der Küche etwas länger und man ist nicht ganz sicher, ob man am Ende mit dem Ergebnis zufrieden sein wird. Da die Zeit um Weihnachten herum meist knapp ist, lohnt es sich für das Weihnachtsessen Gerichte einzuplanen, die man vorher schon einmal gekocht hat. So kann man Zeit, Aufwand und das Essen besser einschätzen.

3. Rechtzeitig einkaufen

Für ein Weihnachtsessen benötigt man ausreichend Zutaten und Getränke. Besorgen Sie Getränke und Lebensmittel, die länger haltbar sind und für die Sie Platz im Vorratsschrank oder Gefrierfach haben, schon frühzeitig. Eine Liste sorgt für einen guten Überblick über die Sachen, die Sie schon haben und frische Zutaten, die Sie erst kurz vorher einkaufen.

4. Tischlein deck dich!

Weihnachten gedeckter Esstisch
Weihnachten gedeckter Esstisch

Wie möchten Sie den Esstisch eindecken? Sind Servietten, Dekokugeln und Kerzen im Haus oder muss noch etwas besorgt werden? Wenn alles bereit steht, geht das Tischdecken ganz fix. Erledigen Sie das am besten schon vor dem Kochen, denn je mehr Zeit Sie dafür haben, desto mehr Freude macht das Tischdecken. Schon der Anblick des fertigen Tisches weckt die Vorfreude auf einen schönen, gemütlichen Abend mit den Gästen.

5. Speisen zum Vorbereiten

Je weniger am Tag des Weihnachtsessens in der Küche zu tun ist, desto entspannter ist man als Gastgeber. Deswegen sind Gerichte ein Geschenk, die sich schon am Tag vorher zubereiten lassen. Suppen, kalte Desserts und Brot sind solche Speisen – einfach über Nacht im Kühlschrank aufbewahren und bevor die Gäste kommen je nach Gericht erhitzen, kurz aufbacken oder sofort servieren.

6. Extra-Zeit einplanen

Fangen Sie am Tag des Geschehens ein Stündchen früher mit der Zubereitung an. Dann haben Sie Extra-Zeit für Dinge, die außer Plan laufen. Und ganz wichtig: Nehmen Sie sich eine kleine Auszeit bevor die Gäste kommen. Die können Sie dann zum Frischmachen und zur Erholung nutzen.

7. Zelebrieren Sie das Kochen

Kochen macht noch mehr Spaß, wenn man es sich dabei so richtig gut gehen lässt. Also Lieblingsmusik aufdrehen, ein paar Kerzen anzünden und sich schon mal ein Glas Wein einschenken. Zelebrieren Sie das Kochen und genießen Sie diese Zeit ganz bewusst. Umso mehr Sorgfalt und Liebe wird in Ihrem Essen stecken, das schmecken auch die Gäste.

8. Gutes Brot

Krustenbrot aus dem Topf
Gutes Brot macht Gäste glücklich

Zum Start, als Beilage und für Zwischendurch - ein gutes Brot mit gutem Öl und Salz auf dem Tisch macht Gäste glücklich - und das ohne großen Aufwand. Ein frisches Krusten-, Walnuss- oder Dinkelbrot vom Lieblingsbäcker oder selbst gebacken. Ein mildes Olivenöl oder ein kräftiges Kürbiskernöl. Und dazu ein besonderes Salz, zum Beispiel Meersalz mit Blüten. Sobald sie die Produkte im Haus haben, brauchen Sie nur noch die Schälchen füllen und auf dem Tisch verteilen.

9. So bleibt das Essen länger heiß

Das Essen ist fertig und dann muss es schnell gehen, denn alles soll heiß serviert werden. Vorgewärmte Teller sind da eine gute Hilfe. Praktisch sind auch Warmhalteplatten und Wärmeschüsseln, die die Speisen direkt am Tisch warm halten. So entfällt jede Hektik zwischen Herdplatte und Esstisch.

10. Weniger ist mehr

Gerade zu Weihnachten ist der Druck manchmal hoch, etwas ganz Besonderes aufzutischen. Tausend Ideen schwirren einem durch den Kopf und man nimmt sich viel vor. Schreiben Sie Ihre Wünsche und Pläne für das Weihnachtsessen am besten einmal auf und streichen Sie mindestens zwei Vorhaben von der Liste. Weniger ist häufig mehr. Es muss nicht alles selbst gemacht sein und außergewöhnlich. Statt drei Beilagen tun es vielleicht auch zwei. Warum zum Dessert nicht eine gute Eiscreme aus dem Tiefkühlregal servieren? Und die Tischdeko darf auch kleiner ausfallen - schon ein paar Teelichter sorgen für eine gemütliche Stimmung. Denken Sie daran: Es muss nicht alles perfekt sein! Am meisten zählt, dass man seine Lieben um sich hat und eine schöne Zeit miteinander verbringt.