Mince Pie

Mince Pie wird in Großbritannien und Irland traditionell zur Weihnachtszeit gegessen. Obwohl die Füllung aus sogenanntem Mincemeat besteht, handelt es sich dabei nicht um Hackfleisch, sondern um gehackte Früchte und Nüsse.
Weihnachten
Mince Pie enthält eine Mischung aus getrockneten Früchten

Die Mince Pie Törtchen sind klein, ungefähr fünf bis sieben Zentimeter groß. Wie bei den britischen Pies üblich, besteht auch der Mince Pie aus einer unteren Teigschicht und einer Teigdecke, die Füllung ist darin verschlossen.

Früher bestand die Füllung von Mince Pies aus einer Mischung von Fleisch und getrockneten Früchten. Heute ist kein Fleisch mehr enthalten, dafür aber in vielen Versionen des Rezeptes Rindernierenfett. Als Früchte dienen zum Beispiel Äpfel, kandierte Orangen, Rosinen oder andere Trockenfrüchte. Zusätzlich können Nüsse wie Walnüsse oder Mandeln verwendet werden.

Diese Zutaten werden klein gehackt und mit Gewürzen, zum Beispiel Nelken, Zimt und Muskatnuss gleichmäßig vermischt. Die drei Gewürze symbolisieren die Geschenke der drei Weisen aus dem Morgenland. Oft wird auch ein bisschen Alkohol wie Brandy oder Rum dazugegeben. Die Mischung wird in vorbereiteten Pie-Teig gefüllt und mit Teig abgedeckt. Danach kommen die Mince Pies in den Ofen, bis sie eine gold-braune Färbung erreichen.

Mince Pie
Auch der Weihnachtsmann freut sich über die kleinen Mince Pies

Mince Pies können warm oder abgekühlt serviert werden, am besten mit Zuckerguss oder Puderzucker garniert.

Sie gelten übrigens auch als Leibgericht des Weihnachtsmanns. Deshalb stellen Kinder in England am 24. Dezember ein oder zwei Mince Pie Törtchen vor den Kamin, um sich für die Geschenke zu bedanken, die er in der Nacht bringen wird.

Zum Rezept: Minced Pies