Ahr: Weingut Meyer-Näkel

essen-und-trinkend.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Meike Näkel (links im Bild): Die Ahr liegt immerhin jenseits des 50. Breitengrades, der weltweit als Grenze des Weinbaus gilt. Das Weinbaugebiet Ahr ist eines der nördlichsten in Deutschland und mit seinen knapp 550 Hektar eines der kleinsten. Traditionell wird hier Rotwein angebaut, der viel Sonne und Wärme zur optimalen Reife braucht.

Das Geheimnis der Ahr ist ein aufgrund der geologischen Gegebenheiten entstehendes Mikroklima. Auf dem Weg zu ihrem Mündungsfluss, dem Rhein, hat sich die Ahr über Jahrtausende ein tiefes, enges Tal geschaffen. Die steilen, nach Süden ausgerichteten Hänge wurden vermutlich schon von den Römern mit Reben bepflanzt, da hier ungewöhnlich gute Voraussetzungen für den Anbau von Wein vorherrschen. Der Steigungswinkel der Berge bedeutet eine optimale Exposition zur Sonne, die vorherrschenden Schiefer- und Grauwacke-Verwitterungsböden sind leicht erwärmbar und in der Lage, diese Wärme auch zu speichern. Auf diese Weise heizt sich das schmale von den Bergen der Eifel geschützte Tal regelrecht auf und bietet den Reben die notwendige Wärme.

Die Ahr ist (fast) das einzige Weinanbaugebiet in Deutschland, in dem Rotweine auf Schieferböden wachsen. Diese Bodenart hat einen sehr starken Einfluss auf die Charakteristik der Weine. Auf den leichten, skelettreichen und auch leicht erwärmbaren Gesteinsböden entstehen sehr mineralische, fruchtbetonte Weine mit eleganter Tanninstruktur, die durch ihre filigrane Art bestechen. Ziel im Weingut ist es, diesen Typus von Wein, der bei dieser besonderen Konstellation entsteht, zu erhalten und herauszuarbeiten. Unsere besten Lagen sind der Walporzheimer Kräuterberg, der Dernauer Pfarrwingert und der Neuenahrer Sonnenberg.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Im Weingut Meyer-Näkel werden traditionell überwiegend rote Rebsorten angebaut. 90% der Rebfläche sind mit Spät- und Frühburgundern bepflanzt, die zum größten Teil in französischen Barriquefässern ausgebaut werden.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Seit einigen Jahren steht besonders die gemeinsame Präsentation von Jungwinzern aus und in der Region im Fokus, die sich an ein ebenfalls jugendliches Publikum richtet. Z. B. „Absolut Wein“ (www.absolut-wein.eu) oder „Schlahrvino“ (www.schlahrvino.de).

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man in der Region unbedingt besuchen?

Natürlich Dernau! Dernau bildet mit seiner Lage mehr oder weniger den Mittelpunkt des Ahrtals. Der Ort liegt direkt am Rotweinwanderweg und bietet mit seinen vielen Straußwirtschaften, Restaurants und Weingütern viele Möglichkeiten einzukehren. Insgesamt ist aber das ganze Ahrtal einen Ausflug wert.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

„Himmel und Ääd“ mit einem „Us de la meng“! Himmel und Ääd ist ein traditionelles Rheinisches Gericht aus Stampfkartoffeln und Apfelmus mit gebratener Blutwurst und Röstzwiebeln. Us de la meng ist die Rotweincuvée von Meyer-Näkel.

www.meyer-naekel.de

Baden: Weingut Klumpp

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Markus Klumpp: Baden ist eine einzigartige Weinbauregion, die sich über ein ca. 400 km langes Gebiet vom Bodensee bis hinauf nach Tauberfranken erstreckt. Diese Vielfalt des landschaftlich sehr abwechslungsreichen Gebiets spiegelt sich auch im jeweiligen Weincharakter der einzelnen Regionen wider. Unser Weingut liegt im nördlichen Teil Badens und gehört somit zum idyllischen Kraichgau – dem Weinland der tausend Hügel zwischen Schwarz- und Odenwald mit einer faszinierenden Bodenvielfalt. Auf kleinstem Raum finden sich hier Muschelkalk, Buntsandstein und Keuper [meist tonhaltige, fruchtbare Böden; Anm. d. Red.] mit einer für die Region typischen Löss- [feinkörniges Sedimentgestein; Anm. d. Red.] oder Lehmauflage. Bedingt durch die etwas nördlichere Lage sind die Weine geprägt von einem feinen Säurespiel gepaart mit einer eleganten Frucht und dem für Baden so typischen Schmelz.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Klassisch für Baden spielen auch bei uns die Rebsorten aus der Burgunderfamilie die Hauptrolle (gefolgt von Riesling). Neben Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Spätburgunder fühlt sich aber auch eine andere weiße Rebsorte sehr wohl bei uns – der Auxerrois, eine Spielart des Weißburgunders. Diese seltene alte Rebsorte kann als typische regionale Spezialität bezeichnet werden. Die goldgelben Trauben stammen von unserem ältesten Weinberg (Pflanzjahr 1965) und bringen ein komplexes Früchteerlebnis hervor, das deutlich von reifer Aprikose, Mirabelle und einer dezenten Kräuternote mit harmonischer Säurestruktur geprägt wird.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Ich denke nicht nur innerhalb Badens sondern deutschlandweit setzt sich ein Trend deutlich durch: die Rückbesinnung auf die regional typischen Rebsorten und ein konsequentes Qualitätsstreben, das zur Aufgabe hat den jeweiligen Herkunftscharakter der Lage und der Region widerzuspiegeln.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man in Baden unbedingt besuchen?

Baden bietet seinen Besuchern viele idyllische Ausflugsziele. Neben den großen und bekannten Städten wie Heidelberg, Baden-Baden oder Freiburg prägen oft kleine malerische Weindörfer das Bild.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Bruchsal ist weit über die Region hinaus bekannt für seinen leckeren Spargel, so dass während der Saison das „weiße Gold“ bei uns in allen erdenklichen Variationen zubereitet wird. Ein Klassiker hierzu ist ebenfalls eine regionale Spezialität: der Auxerrois!

www.weingut-klumpp.de

Franken: Weingut Scheuring

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Ilonka Scheuring: Das besondere an den fränkischen Weinen im Allgemeinen ist natürlich die Sortenvielfalt. Die Weine unseres Weinguts sind geprägt von der Lage Stettener Stein, die als "kleiner Bruder" des berühmten Würzburger Stein gilt. Es ist eine Top-Lage, die auch optisch schön ist und in Sachen Boden und Struktur tolle Vorraussetzungen schafft.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Auch bei uns herrscht eine große Sortenvielfalt, vorrangig bauen wir aber Silvaner an. Als besondere Spezialität hinsichtlich Ausbau und Art haben wir unsere Scheurebe.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Es lässt sich eindeutig ein Trend zum nachhaltigen Wirtschaften feststellen. Das muss nicht unbedingt "Bio" bedeuten, aber viele Winzer achten darauf, woher sie ihre Güter beziehen und achten auch in der Praxis auf nachhaltige Methoden.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man in Franken unbedingt besuchen?

Marokko! Wenn man einem Würzburger Taxifahrer sagt, man wolle nach Marokko, fährt er einen direkt nach Margetshöchheim. Von dort aus überquert man über den Steg den Main und kommt nach Veitshöchheim, wo man den Rokokogarten besichtigen kann.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Ein guter fränkischer Sauerbraten mit einem kräftigen Cabernet dorsa oder unserer Cuvée Main Marokko R.

www.weingut-scheuring.de

Hessische Bergstraße: Weingut Simon-Bürkle

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Johannes Bürkle: Die Weine der hessischen Bergstraße zeichnen sich vor allem durch ihre Mineralität, ein ausgewogenes Säure-Süße-Verhältnis und ihre Aroma-Intensität aus. Die Mandelbäume an der Bergstraße sind die ersten im bundesweiten Vergleich, die zu blühen beginnen. Das ist ein wunderschönes Anzeichen für sehr warmes Klima bereits im Frühjahr, was auch für die Reben eine besonders lange Vegetationsperiode andeutet. Die Lagen die unsere Weine auszeichnen sind von Granitverwitterungsböden geprägt. Im südlicheren Teil der Hessischen Bergstraße herrschen Buntsandstein und Lösslehmböden vor.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Riesling ist die wichtigste Rebsorte, die mit ca. 50 % den größten Teil unserer Rebfläche einnimmt. Die Burgunderrebsorten Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder und Auxerrois sind gemeinsam mit dem Silvaner ebenfalls sehr bedeutend für die Bergstraße. Als Spezialitäten betrachten wir unsere Bukettrebsorten Muskateller, Scheurebe und Gewürztraminer sowie unsere im Barriquefass ausgebauten Rotweine und unsere Eisweine.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Der Trend geht hin zu aromaintensiven Rebsorten wie beispielsweise Scheurebe, Muskateller oder Gewürztraminer. Diese mit etwas Restsüße ausgebaut - aber dennoch im trockenen Bereich - sind hervorragende Sommerweine und Begleiter von leichten Sommergerichten.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man an der Hessischen Bergstraße unbedingt besuchen?

Zwingenberg lockt mit seiner historischen Altstadt, den wunderschönen Weinbergslagen, die mit dem Rad oder zu Fuß erkundet werden können und der Nähe zum Odenwald mit verschiedenen landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Zwingenberg ist das Tor zur Hessischen Bergstraße.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Gegrillte Wildschweinschulter mit Wirsinggemüse, dazu 2011er Zwingenberger Steingeröll Spätburgunder trocken im Barrique gereift.

www.simon-buerkle.de

Mittelrhein: Weingut Josten & Klein

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Torsten Klein: Typisch für die Weine des Mittelrheins ist ihre große geschmackliche Vielfalt. Das aber nicht aufgrund einer großen Fülle verschiedenster Rebsorten, sondern weil der Fokus eindeutig auf den Riesling gerichtet ist. Der Riesling bietet uns Winzern die einmalige Möglichkeit, die unterschiedlichen Lagencharakteristika ideal herauszuarbeiten. Wir bewirtschaften mit unserem Weingut Weinberge in Leutesdorf, eine der letzten großen Weinbaugemeinden nördlich von Koblenz. Bis 2006 gab es hier drei Einzellagen, die aber zur Vereinfachung zu einer Lage, der Leutesdorfer Gartenlay, zusammengefasst wurden. Zur Zeit stammen die Trauben für unsere Weine überwiegend aus der ehemaligen Lage Forstberg. Die Weine aus dieser Lage sind eher als straff und fest und mit einer fast schon extremen salzigen Mineralität zu beschreiben. Die Rieslinge aus dem Leutesdorfer Rosenberg hingegen sind fruchtbetonter, floraler. Es ist für uns immer wieder faszinierend, wie stark doch der Boden den Wein prägt.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Wir haben unser Weingut erst in 2011 gegründet. Neben unseren Weinbergen am Mittelrhein bewirtschaften wir auch Weinberge an der Ahr, woher unsere Rotweine, vor allem Spätburgunder, stammen. Schwerpunkt am Mittelrhein ist natürlich der Riesling. Ergänzt wird er auf unserem Weingut durch Sauvignon Blanc und ab dem 2013er Jahrgang noch durch Grauburgunder.

Eine Spezialität bei uns ist ein im neuen Barrique ausgebauter Sauvignon Blanc. Ein Wein, der für mich auf subtile Art Kraft und Finesse vereint.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Hier kann man im positiven Sinne sagen, daß der einzige Trend, den es am Mittelrhein gibt der ist, daß es keinen gibt. Man beschränkt sich auf das, was man kann: Nämlich Riesling! Wir schlagen vielleicht mit unserem Sauvignon Blanc ein wenig aus der Reihe. Er ist für uns eine interessante Ergänzung zum Riesling, der definitiv im Fokus steht. Allerdings verlassen wir auch beim Riesling zum Teil ausgetretene Pfade und bauen einzelne Weine im neuen 500-Liter Eichenholzfass aus.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man am Mittelrhein unbedingt besuchen?

Sich auf einen Ort festzulegen ist am Mittelrhein nicht möglich. Dafür hat die gesamte Region zu viele Facetten. Vor allem der Mittelrhein südlich von Koblenz mit seinen Burgen und mittelalterlichen Städten ist einen Besuch wert. Für mich ist aber vor allem der Rheinsteig eine der schönsten Möglichkeiten, den Mittelrhein in seiner Gesamtheit kennen und lieben zu lernen.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Der Mittelrhein steht für Riesling. Und ein Weißwein verlangt klassisch nach Fisch. Und der sollte nach Möglichkeit daher kommen, wo der Wein herkommt: Also Rheinzander in Rieslingsauce zu einem kräftigen trockenem Riesling, z. B. unserem Riesling „R“. Alternativ und ungewöhnlich wäre die Kombination Wildschwein und Riesling. Diesmal das Wildschwein nicht als Braten oder Ragout sondern als Steak, vorher mit Kräutern mariniert und dann kurz gebraten. Hierzu empfehle ich unseren Leutesdorfer Gartenlay Riesling, der durch den Ausbau im neuen Eichenholzfass einen Kontrapunkt zum Wild setzt.

www.josten-klein.com

Mosel: Weingut Steffens-Keß

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Harald Steffens: Die Moselweine mit der Hauptrebsorte Riesling bestechen mit einer filigranen Eleganz und ihrem charakteristischen Säurespiel, welches die enorme Fülle der Aromen unterstützt, häufig gepaart mit der für einen Moselwein typischen Mineralität.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Wir kultivieren über 95 % Riesling der ausschließlich an den Steilhängen der Mosel in den Weinlagen Reiler Goldlay, Burger Hahnenschrittchen und Burger Wendelstück steht. Unsere Weine sind ausschließlich trocken ausgebaut. Als Nebenprdukt stellen wir Riesling-Weinessig, Riesling Balsamessig und Mosto Cotto von Riesling her. Mosto Cotto ist ein Rieslingtraubensaftkonzentrat, ein Vorprodukt der Balsamessigherstellung. Im Herbst schonend auf sehr kleiner Flamme eingedickt mit einer dunkelbraunen Farbe. Er ist geeignet zum Süßen und Aromatisieren. Der aromatische, fruchtig-karamellige Geschmack passt hervorragend zum Verfeinern von Suppen, Soßen, Desserts, Salaten und ist perfekt bei überbackenem Ziegenkäse.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Riesling! Riesling ist zwar immer trendy, aber im Moment findet der Riesling in den Medien höchste beachtung, ist also zusätzlich noch hip.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man an der Mosel unbedingt besuchen?

Alle Moseldörfer sind sehenswert! Neben Beilstein und Bernkastel, die bekanntesten Orte, ist natürlich Trier mit seiner römischen Vergangenheit sehr sehenswert. Man sollte einfach auf Erkundungsreise zur Mosel fahren.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Zum einen die Hirschkeule wie hier beschrieben. Als zweites Rezept: Kaninchen in Butter goldbraun anbraten, mit Sahne ablöschen, ca. 10 Blätter Salbei hinzufügen und bei kleiner Hitze fertiggaren. Das Kaninchenfleisch vom Knochen ablösen. Sie Soße mit trockenem Riesling abschmecken, Kaninchenfleisch nachziehen lassen und mit Spiralnudeln servieren.

www.steffens-kess.de

Nahe: Weingut Anette Closheim

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Anette Closheim: Das ist ganz schnell und prägnant zu sagen - Naheweine sind echte Typen!

Das Weinanbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen. Mehr als 180 Bodenvarianten werden vermutet. Aufgrund dieser geologischen Vielfalt nimmt die Nahe eine Sonderstellung ein. Entsprechend sind die Weine von der Nahe individuell, charakterstark – eben echte Typen. Meine Weine wachsen entsprechend auch auf sehr unterschiedlichen Böden, u.a.

roter Sandstein, tertiärer Mergel, Terrassenschotter oder auch Löss-Lehm.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Schwerpunkt im Anbau bilden Riesling und die Burgunder Rebsorten wie Weißburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder und St. Laurent. Eine Spezialität für die Nahe aber auch für unser Weingut ist ganz klar Sauvignon Blanc sowie das Angebot von ausdrucksstarken Rotweinen u.a. mit einem Pinot Noir und einem Cuvée Rot (Rotweincuvée aus St. Laurent und Cabernet Dorsa).

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

An der Nahe wie auch in anderen Weinbauregionen entwickelt sich eine dynamische, junge Winzergeneration. Frisches aufgeräumtes Etikettendesign, mehr Fokus auf Qualität und Herkunft sowie innovative Vermarktungsideen stehen im Zentrum der Bewegung.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte

man an der Nahe unbedingt besuchen?

Bei einem Aufenthalt an der Nahe sollte man unbedingt den Rotenfels besuchen. Das gewaltige Porphyr-Felsmassiv bildet die höchste Steilwand (202 m) nördlich der Alpen auf einer Höhe von 327 m ü. NN und auf einer Breite von ca. 2 km. Ein Wanderweg führt direkt entlang der gesamten Kante des Bergmassivs. Imposante Ausblicke auf das Nahetal mit seinen Weinbergen, Burgen und Naturschönheiten sind garantiert!

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Ein Gericht was Sie in jeder Straußwirtschaft und auch bei den Weinfesten an der Nahe antreffen ist Spundekäs. Die Frischkäsezubereitung ist ein idealer Begleiter zum Wein, passend dazu finde ich Riesling oder Weißburgunder trocken.

www.anetteclosheim.de

Pfalz: Weingut Knipser

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Volker Knipser: Wir befinden uns im nördlichsten Teil der Vorderpfalz, hart an der Grenze zum rheinhessischen Wonnegau. Hier an der Nahtstelle der beiden, mit 50.000 Hektar, größten deutschen Weinbaugebiete sind unsere Lagen vom Kalkgestein geprägt. Ungewöhnlich für die Pfalz, deren Weinbergsböden sonst vom Buntsandstein beherrscht werden. Dieser kommt bei uns gar nicht vor. Aber das Kalkgestein, mehr oder weniger von Löss oder Lehm überlagert, hat es in sich. Die Weinberge rund um Laumersheim sind prädestiniert für Spitzenweine. So gehören Kirschgarten und Burgweg zu den besten Burgunderlagen der Republik. Steinbuckel und Mandelpfad liefern mineralische und tiefgründige Große Gewächse vom Riesling.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Die klassischen Rebsorten Spätburgunder und Riesling nehmen den größten Flächenanteil ein. Aber auch einige internationale Rebsorten haben wir, zum Teil als erste in Deutschland, in unsere Weinberge geholt. Große Rotweine entstehen neben den Burgundern so auch aus Syrah, Merlot, Cabernet Sauvignon und -Franc. Letztere drei Sorten vermählen wir zur Cuvée X - der deutschen Interpretation des Bordeaux. Unser Lieblingswein im Sommer ist der Sauvignon Blanc mit seiner frischen Leichtigkeit und feinen Balance zwischen grünen und gelben Früchten.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Die Rückbesinnung auf den Weinberg als Grundlage der Weinqualität. Die Großen Gewächse des VDP spielen hier eine beispielgebende Vorreiterrolle des individuellen Ausdrucks der Spitzenlagen. Das traditionelle Holzfass erlebt eine Renaissance und dient immer häufiger dem Ausbau der besten Rieslinge.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man in der Pfalz unbedingt besuchen?

Freinsheim! Ein kleines Landstädtchen mit einer vorbildlich restaurierten Altstadt. Als einziger Ort in der Weinpfalz noch komplett von einer Stadtmauer umgeben. Wunderschöne Stadttore und Türme lassen mache gar vom "pfälzischen Rothenburg" schwärmen. Dazu kommt eine Vielzahl von Weinstuben und Restaurants sowie charmanten kleinen Hotels in historischen Anwesen.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Natürlich Pfälzer Saumagen! Am besten vom Kultmetzger Hambel in Wachenheim. Als Spezialität im Herbst mit Keschde (Maronen) statt Kartoffeln. Dazu ein feines Weinsauerkraut und Bauernbrot. Der perfekte Wein dazu ist ein Pfälzer Riesling.

www.weingut-knipser.de

Rheingau: The Garage Winery

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Anthony Hammond von The Garage Winery: Die Mineralität und das Terroir sind sehr typisch für den Rheingau, schlanke, elegante, rassige Rieslinge sind quasi das Aushängeschild der ganzen Region. Ebenso das Besinnen auf den Ausbau im großen Holzfass ist hier stark verankert.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Riesling & Spätburgunder, wie es für die Region typisch ist. Zudem haben wir unsere Palette noch um die Sorten/Spezialitäten Auxerrois, Weißburgunder, Grauburgunder, Scheurebe, Traminer erweitert, um auch immer den Blick über den Tellerrand zu haben.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Als Trend sehe ich ein Besinnen auf den ökologischen Weinbau stark am Kommen. Manche Kollegen haben bereits umgestellt, viele sammeln Erfahrungen damit und auch ich bewirtschafte meine Steillagen ökologisch ohne bisher jedoch in Umstellung zu sein. Das heißt, ich darf die Bezeichnung noch nicht verwenden. Der Autausch in diese Richtung ist aber auf alle Fälle groß.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man im Rheingau unbedingt besuchen?

Auf alle Fälle die Klassiker wie das Niederwalddenkmal in Rüdesheim und das Kloster Eberbach, aber auch kleine Inseln der Ruhe wie das Kloster Marienthal.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Geschmortes Rheingau Lamm mit Karotten und Kartoffeln. Dazu unseren "Old School" Riesling Spätlese trocken oder wer es lieber rot mag den Pinot Noir.

www.garagewinery.de

Rheinhessen: Weingut Bischel

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Matthias Runkel vom Weingut Bischel (rechts im Bild): Trockene Weißweine, allen voran der Riesling ist typisch für unsere Region. Die guten Lagen sind geprägt von Kalkstein, dieser hinterlässt immer eine leicht salzige Note beim Riesling, was ihn unverkennbar macht und verspielt wirken lässt. Zudem ist es etwas kühler im nördlichen Teil Rheinhessens, dadurch können wir die Trauben sehr lange am Stock ausreifen lassen, ohne Probleme mit zu hohen Zucker- bzw. späteren Alkoholgehalten zu haben.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Die wichtigste Rebsorte ist der Riesling, danach kommen Weißer Burgunder und Silvaner. Bei den roten spielt der Spätburgunder die erste Geige. Unsere Spezialitäten sind die Lagenweine. Diese kommen aus kleinen Parzellen - den jeweiligen Filetstücken der besten Lagen aus Appenheim, Gau-Algesheim und Bingen. Aber auch die “einfacheren” Gutsweine darf man nicht vernachlässigen. Auch sie haben viel Frucht, Saftigkeit und Trinkfluss. Sie stellen mengenmäßig den größten Teil der Jahresproduktion und sind somit die Botschafter unseres Weinguts.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Die Erzeugung trockener herkunftsbezogener Weine findet in Rheinhessen eine immer größere Bedeutung. Die Einteilung in Guts-, Orts- und Lagenweine wird dabei forciert und auf das, an den Zuckergehalt der Traube orientierte, Prädikatssystem verzichtet. Die junge Winzergeneration konzentriert sich etwas mehr auf die weißen Rebsorten. Gerade Sauvignon blanc und in noch jüngerer Zeit Scheurebe (trocken ausgebaut) sind der Renner in der Gastronomie.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man in Rheinhessen unbedingt besuchen?

Es gibt hier in der Region viel zu entdecken. Ob die steilen rotleuchtenden Rebhänge am Rhein bei Nierstein, die Schlösser und Kirchen bei Worms oder das Great Wine Capital Mainz mit seinen unzähligen urigen Weinstuben – Rheinhessen hat viel zu bieten. Unser Tipp ist es sich mit einer guten Flasche Riesling, frischem Brot und Wurst ausgerüstet einfach in einen Weinberg mit gutem Blick über unzähligen sanften Hügel zu setzen und bei einem Picknick die rheinhessische Natur und deren Produkte zu genießen.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Rheinhessischer Riesling-Rahmbraten mit feinen Butternudeln dazu einen 2011 Appenheimer Hundertgulden Riesling trocken.

weingut-bischel.de

Saale-Unstrut: Weingut Bernard Pawis

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Bernard Pawis: Schon vor hunderten Jahren wussten die Zisterziensermönche als erste Weinbauern der Region, dass der Muschelkalk um Freyburg und der Buntsandstein bei Naumburg hervorragend für Weinbau geeignet sind. Wärmeinseln, die sich in den Flusstälern von Saale und Unstrut bilden, lassen ein besonders mildes Mikroklima entstehen. Die Weine besitzen ausgeprägte Sortentypizität in der Frucht, oft eine lebendige harmonisch erfrischende Säure, moderate Alkoholgehalte und sind somit ideale Essensbegleiter. Typisch für unsere Region ist die ausgeprägte Sortenvielfalt, die das Verkosten abwechselungsreich macht und fast für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Wir bauen überwiegend Weißweine an, Burgunder und Rieslinge sind dabei die Vorzeigeweine des Gutes, aber auch Klassiker wie Silvaner und Müller-Thurgau bereichern das Angebot.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Besinnung auf die traditionellen Weinbergslagen und Produktion von Spitzenweinen, die das Potentail der 1000 Jahre alten Weinregion zeigen sollen. Nicht der Exotenstatus soll überzeugen, sondern das Messen mit den besten Weinen des Landes, Respekt vor dem Terrior und behutsamer Umgang mit den Ressourcen. Neue Veranstaltungen von jungen Winzern, Musikern und Künstlern, die unkomplizierten Weingenuss in Verbindung mit Kultur, Musik, Naturerlebnis oder Theater und Lesungen kommunizieren. Kulinarische Angebote in den Weingütern und Straußwirtschaften werden vielfältiger.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man in der Region Saale-Unstrut unbedingt besuchen?

Freyburg mit seinen stadtbildprägenden steilen Weinbergsterrassen und der malerischen Aussicht von der Klosterkirche Zscheiplitz und Schloss Neuenburg in das Unstruttal. Außerdem lohnt der Besuch der zahlreichen mittelalterlichen Bauwerke (z.B. Naumburger Dom), mit denen die Region Antragsteller zur Aufnahme ins Unesco-Weltkulturerbe ist. Wer eine Weinreise zu uns macht, sollte auch im Großjenaer Blütengrund und am Zusammenfluss von Saale und Unstrut gewesen sein. Und wenn man schon mal da ist, kann man sich auch den Fundort und die Himmelscheibe von Nebra ansehen.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Eine typische thüringer Vesperplatte mit einheimischer geräucherter Knack-, Rot-, Leberwurst und Sülze mit ofenfrischem Bauernbrot und einen herzhaft frischen trockenen Riesling dazu.

www.weingut-pawis.de

Sachsen: Weingut Vincenz Richter

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Thomas Herrlich vom Weingut Wincenz Richter: Typisch für die Weine der Region ist der oft lehrbuchhafte sortentypische Charakter. Die Weine haben viel Aroma und eine schöne herzhafte Säure. Die Steillage Meißner Kapitelberg nutzt das Makroklima des Elbtales für die Reife der Trauben. Am Tag erwärmt die Sonne die Luft und den Boden, nach Sonnenuntergang gibt der Boden die gespeicherte Wärme wieder ab.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

An erster Stelle Riesling, die drei Burgundersorten, Traminer und Goldriesling.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Weißer Wein aus roten Trauben.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man in der Region Sachsen unbedingt besuchen?

Sachsen ist reich an Historie und Landschaft, Reisetipp in der Weinlandschaft - die Bosel [Aussichtspunkt über das Elbtal in Richtung Dresden, Anm. der Red.] im Spaargebirge.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Schnitzel mit Meißner Spargel, dazu eine Kapitelberg Riesling Spätlese trocken.

www.vincenz-richter.de

Württemberg: Wein & Gut Frank

essen-und-trinken.de: Was ist typisch für die Weine Ihrer Region und welche Lagen zeichnen die Weine aus?

Manuela & Florian Frank: Der Neckar ist die Hauptader des württembergischen Weinbaugebietes. Zusammen mit seinen Zuflüssen hat er im Laufe von Millionen Jahren die heutigen Rebenhänge zu einer unverwechselbaren und abwechslungsreichen Weinlandschaft geformt. Württemberger Weine wachsen überwiegend auf tiefgründig aufgewittertem, rötlich-warmem Keupermergel, Schichtungen des Gipskeupers und Buntem Mergel. Die Region erzeugt ausdrucksstarke Rotweine, füllige und charaktervolle Trollinger, rassige und fruchtige Rieslingweine. Würzige Kerner wachsen an den Steilhängen des Neckartals. Württemberg verfügt über ein großes Spektrum an Lagen. Diese unterscheiden sich stark in ihren Höhenmetern und somit auch in ihrer Reifezeit. Zwischen 150 und 530 m bewegt sich der württembergische Weinbau. Zu erwähnen ist, dass speziell in unserer heimatlichen Weinbauregion, dem Zabergäu, Brackenheim mit ca. 695 ha Rotwein die größte Rotweingemeinde in Württemberg ist.

Welche Rebsorten bauen Sie hauptsächlich an und was sind Ihre Spezialitäten?

Unsere Sortenstruktur ist überschaubar, da übertriebene Vielseitigkeit schnell für Verwirrung und Unschlüssigkeit sorgt: Riesling, Rivaner, Grauburgunder und Traminer sind unsere weissen Schützlinge. Hier versuchen wir immer wieder Besonderheiten auszuarbeiten, z. B. unser Traminer trocken ist eine kraftvolle und bouquetreiche Erscheinung. Unser Grauburgunder trocken ist der frische und filigrane Partner mit einem Hauch von Schmelz. Zum traditionellen Rotweinangebot zählen, für einen Schwaben, der Trollinger und der Lemberger. Als Exot finden Sie bei uns einen Merlot, den wir sortenrein im Barrique ausbauen. Dem Lemberger begegnen Sie bei uns in allen Qualitätsstufen. Für Lembergerfreunde ist hier auf jeden Fall etwas dabei! Ab dem Jahrgang 2013 füllen noch Weissburgunder und Spätburgunder unsere Flaschen.

Welche neuen Trends gibt es unter den Winzern der Region?

Im Trend liegen frische Sommerweine, wie hochwertige Roséweine und Blanc de Noirs. Wir haben ebenfalls in diesem Bereich die Tradition mit der Moderne verbunden und einen TROLLINGER weiss von rot kreiert. Anregend, fruchtig und frisch. Man glaubt es kaum, was so ein Trollinger hergibt. Einfach ein Muss. Als weiteren Trend sehen wir die Ausarbeitung des Facettenreichtums der traditionellen württembergischen Rebsorten. Ein Lemberger ist nicht nur ein Lemberger. Er kann viel mehr und braucht sich nicht hinter der Landesgrenze zu verstecken. Ebenfalls haben viele Winzer die klassische Maischegärung wieder für sich entdeckt, die Anwendung bei der Rotweinbereitung findet.

Bitte geben Sie uns einen Reisetipp: Welchen Ort sollte man in Württemberg unbedingt besuchen?

Wer sich in Württemberg aufhält, sollte unbedingt einen Besuch in Stuttgart einplanen. Das Kultur- und kulinarische Angebot ist groß. Auf dem Fernsehturm kann man sich einen guten Überblick verschaffen. Natur und Stadt sind eng miteinander verbunden. Mercedes Benz und Porsche sorgen für das schnelle und luxuriöse Lebensgefühl. Mit einem Mercedes Benz-Museumsbesuch, werden (Stadt)Geschichte und Lebensgefühl vereint. Nach der städtischen Erkundung muss man raus aufs Land. Die angrenzenden Weinberge, Remstal und Neckartal, bieten zum Ausklang vollmundige Rotweine, wie auch spritzige Weißweine. Zu guter Letzt sollten Sie das schöne Zabergäu, Deutschlands größte Rotweinlandschaft, besuchen. Mit idyllisch gelegenen Ortschaften, umgeben von den Höhenzügen Stromberg und Heuchelberg. Lassen Sie sich vom Wein und dem vielseitigem Angebot verwöhnen. Was immer Ihr Herz begehrt, Sie werden es hier finden.

Und ein persönlicher Tipp: Ein typisches Gericht aus der Region mit passender Weinempfehlung?

Für die weltoffenen und mutigen Genießer: Saure Kutteln mit Brot und dazu, wie sollte es auch anders sein, ein Trollinger! Ein besonderer Leckerbissen: Rostbraten mit Spätzle und Ackersalat. Unser Weintip hierzu: Ein vollmundiger, kräftiger Lemberger. Obendrauf noch eine Nascherei: Ofenschlupfer mit Vanillesauce und dazu einen Muskateller, nach unserem Geschmack sollte er trocken sein, aber das müssen Sie für sich selbst entscheiden.

www.weingutfrank.de