Lasagne richtig zubereiten

Der Pasta-Klassiker mit der Lizenz zum Glücklichsein. Wenn Sie dann noch selbst gemachte Nudelplatten, Bolognese und Béchamelsauce verwenden, gibt es kein Halten mehr. Wir verraten Ihnen, was bei der Zubereitung zu beachten ist.
In diesem Artikel
Lasagne für jeden Geschmack
Schritt für Schritt: Lasagne-Platten selbst herstellen
Die perfekte Hackfleischsauce: So geht's
So gelingt die Béchamelsauce perfekt
Béchamelsauce: Schritt für Schritt
Lasagne schichten
Lasagne: Klassiker & Varianten
So frieren Sie Lasagne ein
Lasagne richtig zubereiten

Leckeres Schichtwerk mit Bolognese und Mozzarella-Béchamel

Lasagne für jeden Geschmack

Mit selbst gemachten Nudelplatten oder fertigen Lasagneplatten, mit Fleisch, Fisch oder Gemüse - Lasagne schmeckt klassisch und macht auch Vegetarier und Fisch-Liebhaber glücklich. Die italienische Ofen-Pasta ist ein tolles Essen für die große Runde und lässt sich wunderbar vorbereiten. Dazu ein frischer Salat und das Essen ist perfekt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Lasagneplatten selber machen und wie Bolognese- und Béchamelsauce perfekt gelingen.

Schritt für Schritt: Lasagne-Platten selbst herstellen

Grundzutaten

Lasagne richtig zubereiten

Möchten Sie die Lasagne-Platten selbst herstellen, benötigen Sie zunächst 500 g Mehl, 5 Eier, etwas Salz, 2 El Olivenöl und kaltes Wasser.

1. Teig kneten

Lasagne, Teig, kneten

Mehl, Eier, Salz, Öl und kaltes Wasser in einer Schüssel verkneten. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 5 Minuten kneten. Danach mit etwas Grieß bestreuen und in Klarsichtfolie gewickelt 1 Stunde ruhen lassen.

2. Teig durch die Nudelmaschine drehen

Lasagne, Teig drehen, Nudelmaschine

Den Teig vierteln. Ein Viertel auf einer mit wenig Grieß bestreuten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz leicht flach rollen. Teigplatte mehrmals durch die Nudelmaschine von Stufe 1 bis 5 drehen.

3. Teigplatten schneiden

Lasagne, Teig, Teigplatten schneiden

Teigplatten auf einer mit wenig Grieß bestreuten Arbeitsfläche in 10 cm breite Platten schneiden. Mit den restlichen Teigstücken ebenso verfahren.

4. Lasagne-Platten vorkochen

Lasagne, Teig, Teigplatten vorgaren

Lasagne-Platten in kochendem Salzwasser 30 Sekunden vorgaren.

5. Lasagne-Platten kalt stellen

Lasagneplatten kalt stellen

Die Lasagne-Platten mit einer Schaumkelle aus dem Wasser herausheben, abschrecken und auf ein Tablett zwischen nasse Küchenhandtücher legen und kalt stellen.

Hier geht es zum Nudelteig für Lasagne (Grundrezept) mit Druckansicht!

Die perfekte Hackfleischsauce: So geht's

Für die Bolognese Öl in einem breiten Topf erhitzen, Zwiebeln gemeinsam mit gewürfeltem Gemüse (Staudensellerie und Möhren) darin andünsten. Hackfleisch (vom Rind oder gemischt) dazugeben und bei starker Hitze wenige Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann Tomatenmark unterrühren, mit Rotwein ablöschen und einkochen. Tomaten, Milch und Lorbeerblatt dazu geben und offen 1:30 Stunden garen. Petersilienblätter abzupfen, mit dem Selleriegrün fein schneiden und in die Bolognese rühren. Lorbeerblatt entfernen.

Lasagne alla bolognese
Der Klassiker mit Bolognese-Sauce schmeckt selbst gemacht besser als in jedem Restaurant. Probieren Sie selbst!
95 Min. plus Ruhezeit 1 Stunde plus Garzeit 2:10 Stunden
1062 kcal 48 g Eiweiß 67 g Fett 60 g KH

So gelingt die Béchamelsauce perfekt

Butter bei schwacher Hitze in einem Topf zerlassen. Mehl zugeben und unter Rühren mit einem Kochlöffel kurz anschwitzen. Diese Verbindung aus Fett und Weizenmehl wird auch Mehlschwitze genannt. Anschließend Milch unter ständigem Rühren zugießen und 20 Minuten schwach kochen lassen, dabei regelmäßig umrühren, damit die Sauce nicht am Topfboden ansetzt. Béchamelsauce mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Béchamelsauce
Für eine klassische Béchamelsauce benötigen Sie Butter, Mehl, Milch, Salz sowie Muskat. Sie können die Sauce nach Belieben mit frischen Kräutern verfeinern.
25 Min.
249 kcal 7 g Eiweiß 16 g Fett 17 g KH

Béchamelsauce: Schritt für Schritt

In unserer Video-Kochschule sehen Sie, worauf bei der Zubereitung einer klassischen Béchamelsauche zu achten ist.

Lasagne schichten

Damit die Nudelplatten gut durchgaren, benötigen sie ausreichend Flüssigkeit. Sie müssen also gut mit Sauce bedeckt sein. Zu viel Sauce dagegen kann dafür sorgen, dass sich die Lasagne nicht gut aufschneiden lässt und beim Servieren auf die Teller auseinanderfällt. Daher ist es ratsam, sich an die Mengenangaben im Rezept zu halten.

Die erste Schicht beginnt mit Béchamelsauce, darauf kommen Lasagneplatten, die mit Hackfleischsauce und Béchamelsauce bedeckt werden. So schichtet man im Wechsel Platten und Saucen und endet mit einer Schicht Béchamelsauce. Je nach Rezept kommen hier noch Butterflöckchen oder geriebener Käse oben drauf.

Lasagne: Klassiker & Varianten

Mit Bolognese und Béchamel schmeckt der Klassiker umwerfend gut. Aber auch unsere Varianten überzeugen - probieren Sie unsere Rezepte für Lasagne mit Kürbis und Amaretti, Zucchini und Schinken oder Wirsing und Räucherfisch.

So frieren Sie Lasagne ein

Es ist noch Lasagne übrig? Am nächsten Tag schmeckt sie aufgewärmt auch wunderbar. Alternativ können Sie sie einfrieren. Hierfür einfach die abgekühlten Reste in ein Behältnis füllen, das sich zum Einfrieren eignet. Gefrorene Lasagne lassen Sie am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen, damit Sie sie am nächsten Tag gleichmäßig erhitzen können. Beim Backen die Lasagne mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu braun wird. Wer eine Mikrowelle hat, kann sie auch darin erwärmen.