Wann ist der Kuchen fertig?

Auch wenn die Backzeit in Rezepten meistens genau angegeben ist, kann es doch schneller gehen oder auch länger dauern, bis ein Kuchen durchgebacken ist. Damit es beim Anschneiden keine bösen Überraschungen gibt, hier die besten Gartests.
Marmor-Gugelhupf

Rührkuchen

Der Stäbchentest:
Besonders für hohe Kuchen oder Kuchen aus Rührteig geeignet. Wenn die Oberfläche schon recht gut aussieht, können Sie mit einem Holzstäbchen in die dickste Stelle des Teiges stechen. Wenn beim Herausziehen am Holz noch Teigreste kleben, muss der Kuchen noch im Ofen bleiben. Ist das Stäbchen sauber, ist der Kuchen fertig.

Der Handtest:
Geübte Bäcker können mit der bloßen Hand feststellen, wie weit der Kuchen ist. Für den Handtest vorsichtig auf den Kuchen fassen, wenn sich bereits eine Kruste gebildet hat, und ihn mit leichtem Druck hin- und herbewegen. Hat man das Gefühl, der Teig sei noch wabbelig, muss der Kuchen weiterbacken. Ist er fertig, wirkt seine Konsistenz kompakt. 

Himbeerkuchen

Himbeerkuchen

Der Drucktest:
Bei Biskuitteig sieht man oft, wann er gut ist. Ist der Teig goldgelb gefärbt und gut aufgegangen, ist er meist auch fertig. Wer sicher gehen will, macht den Drucktest, indem er einen Finger vorsichtig auf den Kuchen legt. Ist dieser weich und watteähnlich, ist es ein gutes Zeichen. Wenn auf dem Teig nach stärkerem Druck des Fingers keine Delle zurückbleibt, ist der Kuchen fertig.

Der Farbtest:
Hefekuchen, Kuchen mit einem Boden aus Quark-Öl-Teig oder anderes Gebäck aus Quark-Öl-Teig sind fertiggebacken, wenn sich Rand oder Kruste goldgelb gefärbt haben. Wenn Sie das Gebäck mit einem Messer vorsichtig anheben, muss die Unterseite trocken aussehen und goldgelb sein. Bei Plätzchen erkennt man ebenfalls an der Farbe, ob sie gut sind.

Der Klopftest:
Bei Brot kann man feststellen, ob es durchgebacken ist, indem man es in die eine Hand nimmt und mit der anderen Hand auf die Unterseite klopft. Klingt das Brot hohl, kann man es aus dem Ofen nehmen. 

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