Apfelkuchen mit Mürbeteig


Buttriger Mürbeteig und saftige Äpfel passen wunderbar zusammen und vereinen sich zu einem fantastischen Kuchen! Wir haben tolle Rezepte, plus Backtipps für gedeckten Apfelkuchen.

Inhaltsverzeichnis

Apfelkuchen-Rezepte mit Mürbeteig

Gedeckter Apfelkuchen mit Mürbeteig zubereiten

Gedeckter Apfelkuchen steht ganz weit oben auf der Kuchen-Hit-Liste! Die saftige Füllung aus Äpfeln, Sultaninen, Rum und Zimt wird von einem zarten Mürbeteig umhüllt. So backen Sie den beliebten Apfelkuchen:

Apfelkuchen mit Mürbeteig
© Matthias Haupt

Für den Mürbeteig Mehl, kalte Butter in Stücken, Zucker, 1 Prise Salz und je nach Rezept Ei und Backpulver mit der Küchenmaschine oder mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten.

Mürbeteig teilen und formen

Apfelkuchen mit Mürbeteig
© Matthias Haupt

Mürbeteig mit den Händen zu einer dicken Rolle formen und in 3 gleich große Portionen teilen. Ein Drittel für den Rand halbieren und zu 2 Rollen (à 30 cm länge) formen. Die anderen zwei flach und rund drücken, sie werden zu Deckel und Boden. Mürbeteig in Klarsichtfolie gewickelt mindestens 3 Stunden kalt stellen.

Mürbeteig ausrollen

Apfelkuchen mit Mürbeteig
© Matthias Haupt

Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Springform (gemessene 24 cm Ø) fetten. Teigplatten auf der bemehlten Arbeitsfläche rund in Springformgröße ausrollen.

Tipp: Teig 10 Minuten vor dem Bearbeiten aus dem Kühlschrank nehmen. Beim Ausrollen immer wieder mit einer Palette von der Arbeitsfläche lösen.

Teigboden ausschneiden

Apfelkuchen mit Mürbeteig
© Matthias Haupt

Teig für Boden und Deckel mithilfe der Form im passenden Durchmesser mit einem kleinen Messer ausschneiden und den überschüssigen Teig vom Springformrand entfernen.

Teigplatte einstechen

Apfelkuchen mit Mürbeteig
© Matthias Haupt

Eine Teigplatte auf einen bemehlten Kuchenretter geben, mit der Gabel mehrmals einstechen und kalt stellen.

Springform mit Teig auslegen

Apfelkuchen mit Mürbeteig
© Matthias Haupt

Die 2. Teigplatte als Boden in die Form legen und mehrmals mit der Gabel einstechen. Teigrollen an den Springformrand legen und mit den Händen Stück für Stück bis zur oberen Kante hochdrücken.

Füllung zubereiten

Apfelkuchen mit Mürbeteig
© Matthias Haupt

Für die Füllung werden Äpfel geschält, entkernt und in dünne Scheiben oder kleine Stücke geschnitten und je nach Rezept mit Zucker, Zimt, Stärke, Zitronensaft und in Rum eingelegte Sultaninen gemischen. Apfelmischung in die Springform geben und gleichmäßig verteilen.

Deckel aufsetzen

Apfelkuchen mit Mürbeteig
© Matthias Haupt

Teigplatte vom Kuchenretter über die Füllung legen, am Rand vorsichtig festdrücken und mit verquirltem Ei dünn bepinseln. So glänzt der Kuchen nach dem Backen besonders schön. Kuchen nach den Angaben im Rezept im vorgeheizten Backofen backen. Vor dem Anschneiden: Apfelkuchen in der Form auf einem Kuchengitter mindestens 4 Stunden bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Gedeckter Apfelkuchen: Tipps für Varianten

Verwandeln Sie ihren Kuchen immer wieder neu und variieren sie die Füllung mit getrockneten Früchten, Gewürzen, Nüssen, braunem Zucker oder Honig:

Würzig:
100 g getrocknete Aprikosen (statt Sultaninen) in feine Würfel schneiden, mit 1 Tl Five-Spice-Pulver oder Lebkuchengewürz (statt Zimt) und 50 g gehackten Pistazien unter die Äpfel mischen. Weißen durch braunen Zucker oder die Hälfte weißen Zucker durch Muscovado-Zucker ersetzen.

Exotisch:
40 g Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und mit 60 g Cranberrys (statt Sultaninen) und 40 g gehacktem kandiertem Ingwer (statt Zimt) unter die Äpfel mischen.

Orientalisch:
100 g gehackte getrocknete Feigen (statt Sultaninen) und 100 g gehackte Mandeln mit 1 Tl abgeriebener Bio-Orangenschale (statt Zimt) unter die Äpfel mischen. Die Hälfte des weißen Zuckers durch 3-4 El Lavendelhonig ersetzen.

Fruchtig-herb:
1 Tl abgeriebene Bio-Orangenschale (statt Zimt) unter die Äpfel mischen. 150 g Preiselbeerkonfitüre zwischen zwei lagen Äpfel verteilen. Den Zucker auf 40 g Zucker reduzieren.

Macht sich auch gut im Apfelkuchen: getrocknete Früchte, Nüsse, Gewürze und Zucker
Macht sich auch gut im Apfelkuchen: getrocknete Früchte, Nüsse, Gewürze und Zucker
© Matthias Haupt

Getrocknete Früchte lassen sich anstelle von Sultaninen verwenden, z.B. Cranberrys, Aprikosen oder Feigen.

Mandeln, Kokos und Pistazien bringen zusätzliches Aroma, biss und Farbe ins Spiel. Nüsse zuvor hacken, Kokos rösten.

Gewürze geben dem Kuchen die Richtung, z.B. Five Spice oder Lebkuchengewürz, kandierter Ingwer oder Zitrusschale.

Zucker süßt neutral. Honig aromatisiert, brauner und Muscovado-Zucker steuern eine Karamellnote, Konfitüre Frucht bei.

Mürbeteig für Apfelkuchen einfrieren

Der Teig lässt sich in fast jeder Arbeitsphase einfrieren, im Gefriergerät bis zu sechs Monate. Im Kühlschrank hält er bis zu zwei Tage. So geht's:

Als Rollen und Teigtaler erleichtern Sie nach dem Kühlen oder Einfrieren das Weiterverarbeiten, weil man es nicht mit einem großen kalten Teigklumpen zu tun bekommt.

In der Form mit Teig und den Teigdeckel auf dem Kuchenretter eingefroren spart man beim Weitermachen am meisten Zeit. Ideal für die, die eine zweite Springform, einen Gefrierschrank oder eine -truhe haben. Ins 3-Sterne-Fach des Kühlschranks passt sie auch - dann aber nichts anderes mehr. Während Sie die Apfelmischung zubereiten, taut der Teig auf.

Nicht einfrieren sollte man den bereits gefüllten Apfelkuchen, weder roh noch gebacken! Nach dem Auftauen ist er einfach nicht mehr so gut: die Äpfel ziehen Saft, weichen den Boden auf und machen ihn zäh.

Mehr Inspiration