Basilikum: Rezepte und Infos


Basilikum gehört zu den mediterranen Küchenkräutern. Sein Aroma ist frisch, mild süß, leicht pikant und harmoniert vor allem mit Gemüse. Traditionell wird Basilikum mit Tomate oder auch Mozzarella kombiniert. Hier finden Sie leckere Basilikum-Rezepte!

Inhaltsverzeichnis

Basilikum-Rezepte: unsere Top 10

Weitere Basilikum-Rezepte

Rezepte mit Thai-Basilikum

In der asiatischen Küche kommt häufig eine andere Basilikumart zum Einsatz: der Thai-Basilikum. Entdecken Sie hier köstliche Gerichte und überzeugen Sie sich von seinem herrlich frischen Aroma.

Video-Rezepte mit Basilikum

Schritt für Schritt sehen Sie in diesen Videos, wie Gemüsetürmchen mit Basilikum-Dip und Involtini mit Tomaten-Basilikum-Dressing gelingen.

Wissenswertes über Basilikum

Das Gewürz stammt ursprünglich aus dem tropischen Raum, wird jedoch traditionell in der griechischen und italienischen Küche verwendet. Nach Deutschland ist das Kraut im 12. Jahrhundert gekommen. Es gibt etwa 65 unterschiedliche Basilikumarten, wobei nur wenige kultiviert werden. In Europa spielt insbesondere die Art Ocimum basilicum eine große Rolle. Im Supermarkt ist in der Regel die Sorte Genoveser Basilkum erhältlich. Außerdem bekannt ist Thai-Basilikum, auch thailändischer Basilikum genannt, den es auch bei uns zu kaufen gibt.

Basilikum gehört zu den Lippenblütler-Gewächsen und bildet grüne, aromatische Blätter aus. Der aromatische Geschmack des Basilikums ist auf die enthaltenen ätherischen Öle Linalool, Estragol und Eugenol zurückzuführen. Daneben enthält es Gerbstoffe, Flavonoide sowie Vitamin K, Kalzium, Beta-Carotin und Eisen. Basilikum werden auch einige gesundheitliche Wirkungen zugesprochen. So soll es verdauungsfördernd und entzündungshemmend wirken und sogar bei Regelschmerzen und Migräne helfen.

Basilikum: Verwendung in der Küche

Sowohl frischer als auch getrockneter Basilkum finden ihren Einsatz in der Küche. Frischer Basilikum sollte bei warmen Gerichten nie mitgekocht werden, da er sonst zu viel an Aroma verliert. Deshalb besser die Blätter erst zum Schluss hinzugeben, zum Beispiel bei Pizza oder Salat einfach nur drüber streuen. Das Kraut ist ein perfekter Begleiter zu Tomaten, aber auch zu Gemüsesorten wie Zucchini und Aubergine oder zu Käse, wie Mozzarella, Feta oder Parmesan. Sogar in Getränken oder Süßspeisen entfaltet Basilikum sein köstliches Aroma. Mit ihm lässt sich gut dekorieren und auch leckere Saucen und Pestos herstellen.

Basilikum-Pesto

Pesto besteht im Wesentlichen aus püriertem Basilikum, Olivenöl, Kernen oder Nüssen, Knoblauch und auf Wunsch Parmesan. Es schmeckt am besten zu Pasta. Um es herzustellen, pürieren Sie alle Zutaten und füllen Sie sie in ein Glas ab. Decken Sie nach dem Gebrauch das Pesto immer mit Olivenöl ab. So hält es sich etwa 1 Woche im Kühlschrank.

Anbau, Ernte und Blüte von Basilikum

Basilikum kann im Gewächshaus, im Freiland, auf dem Fensterbrett und auf dem Balkon angebaut werden. Hierzu werden ab Ende April die Samen ausgesät. Die Pflanze benötigt lockere, wasserdurchlässige und nährstoffreiche Böden, viel Sonne und Wärme. Direkte Sonneinstrahlung macht die Blätter jedoch bitter. Ideal ist deshalb ein Standort im Halbschatten. Temperaturen unter 10 Grad verträgt Basilikum nicht. Deshalb ist Basilikum in Deutschland nur einjährig und kann nicht überwintert werden. Bei Kälte werden die Blätter braun. Das Gewürz braucht viel Wasser und sollte alle ein bis drei Tage gegossen werden. Vermeiden Sie Staunässe, da Basilikum sonst leicht schimmelt.

Tipp: Wenn Sie vom Basilikum im Topf aus dem Supermarkt lange Freude haben möchten, sollte Sie diesen nach dem Kauf in einen größeren Topf oder ins Freiland umtopfen. Denn Basilikum aus dem Supermarkt wird schnell welk. Dafür am besten den Erdballen in mehrere Teile teilen und mit neuer Blumenerde in einen größeren Topf pflanzen. So hat der Basilikum genug Platz zum wachsen und erhält genügend Nährstoffe, die die Erde aus den fertigen Töpfen nicht enthält.

Ernte, Pflege und Blütezeit

Aus dem Topf oder aus dem Garten lässt sich Basilikum nach Bedarf ernten. Schneiden Sie mit einem Messer oder einer Schere den ganzen Stängel des Basilikum oberhalb der ersten Blattachse ab. So wächst der Basilikumstängel am besten nach. Wenn Sie den Basilikum regelmäßig auf diese Weise zurückschneiden, fördert das das buschige Wachstum des Krauts. Zur Ernte können Sie alternativ die unteren beiden Blätter des Stängels abschneiden. Auf diese Weise kann die Pflanze am besten weiter wachsen. Das Ernten einzelner Blätter wirkt sich hingegen negativ auf die Pflanze aus. Ernten Sie regelmäßig, denn so kann die Blütenbildung verhindert werden. Regulär ist die Blütezeit zwischen Juni und September mit kleinen, weißen Blüten. Sobald sich die Blüten zeigen, verliert der Basilikum an Aroma und das Wachstum verlangsamt sich.

Kauf und Lagerung von Basilikum

Basilikum ist im Supermarkt sowohl als ganze Pflanze im Topf als auch im Bund erhältlich. Achten Sie darauf, dass die Pflanze schöne, grüne Blätter hat. Wenn Sie Basilikum im Bund kaufen, können Sie diese in ein Glas Wasser stellen und im Kühlschrank aufbewahren.

Basilikum lässt sich auch trocknen. Dafür ganze Stängel abschneiden, in Bündel fassen und über Kopf getrocknet aufhängen. Wenn Sie Basilikum einfrieren möchten, waschen Sie das Kraut und tupfen es trocken. Dann schneiden Sie es in die gewünschte Größe und frieren den Basilikum in einem gefriergeeigneten Gefäß ein.

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