Black Pudding

Black Pudding ist nicht etwa eine süße Nachspeise, sondern eine britische Blutwurst. Lesen Sie hier, wie die Idee zu diesem alten Gericht entstand, was hinein gehört und wie die Briten Black Pudding heute noch genießen.

Black Pudding: britischer Klassiker

Black Pudding

Black Pudding: englische Blutwurst

Black Pudding bedeutet schwarzer Pudding. Der Klassiker aus Großbritannien hat aber nichts mit der Süßspeise zu tun, die wir unter dem Begriff Pudding kennen. Vielmehr handelt sich bei Black Pudding um eine Art Blutwurst.

Black Pudding: Wurst mit Tradition

Ursprünglich wurde Black Pudding aus einem ganz pragmatischen Grund hergestellt. Zu einer Zeit, als in Großbritannien noch die meisten Menschen Schweine hielten, wurde beim Schlachten ganz nach dem Prinzip der Verwendung aller Bestandteile des Tieres gehandelt. Deshalb wurde auch das Blut verarbeitet. Zusammen mit Hafergrütze, Mehl, Zwiebeln und Schweinefett wurde es zu Black Pudding.

Früher wurde die Masse häufig in einer Form gebacken, was wohl auch den Namen erklärt, da das Endprodukt eher an einen Pudding erinnerte, als an eine Wurst. Heute wird Black Pudding üblicherweise in einen Darm gefüllt und dann gekocht. Sobald die Wurst gar ist, kann sie sofort verzehrt, aber auch einige Monate gelagert werden.

Inzwischen wird Black Pudding nicht mehr ausschließlich aus Schweineblut gewonnen, sondern auch aus dem von Rindern, Schafen oder Ziegen.

Black Pudding zum Frühstück

Black Pudding

Die Briten essen Black Pudding zum Frühstück

Black Pudding ist Bestandteil des klassischen englischen Frühstücks. Dafür wird die Wurst in Scheiben geschnitten und angebraten. Zusammen mit Baked Beans, Eiern, Würstchen und allerlei anderer deftiger Speisen wird sie so zur ersten Mahlzeit des Tages.

Black Pudding wird manchmal auch einfach als Brotbelag verwendet oder als Fleischkomponente warmer Mahlzeiten eingesetzt.

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