Tipps fürs Backen von Gourmet-Brot


Frisch gebackenes Brot ist einfach unwiderstehlich und eigentlich ganz einfach. Mit unseren Tipps gelingt Ihnen das perfekte Brot!

So gelingt Ihnen das perfekte Brot:

  • Das Grundrezept besteht immer aus Mehl, Backtriebmittel, Wasser und Salz
  • Zeit zum Gehen des Teigs mit einplanen
  • Die Zutaten sollten Raumtemperatur haben. So gelingt das Brot am besten
  • Besondere Zutaten, wie Nüsse, Salze oder Gewürze hinzufügen

Verschiedene Brotteige

Damit der Teig aufgeht, muss auch immer ein Backtriebmittel hinzugegeben werden. Dies kann Hefe sein. Hierbei wird die Hefe meistens in einer warmen Flüssigkeit aufgelöst und der Teig muss immer vor dem Backen gehen. Das Praktische: Oft kann der Teig auch im Kühlschrank über Nacht gehen und das Brot am Morgen frisch gebacken werden. Eine weitere etwas zeitintensivere Variante ist die Verwendung von Sauerteig. Dieser lässt sich selbst herstellen, ist jedoch auch im Supermarkt erhältlich. So lässt sich Zeit sparen. Alternativ kann Backpulver als Backtriebmittel verwendet werden. Zusätzlich werden dann meist noch Ei, Butter und eventuell Quark hinzugefügt und das Brot kann ohne Gehzeit direkt in den Ofen.

Brot mit Hefeteig: Ciabatta, Baguette, Brioche, Weißbrot, Brötchen, Hefezopf

Brot mit Sauerteig: Vollkornbrote, zum Beispiel Roggenbrot

Brot mit Backpulver: Quarkbrötchen, Brote

Mehr Aroma fürs Brot

Neben den Grundzutaten je nach Brotsorte, können Sie Nüsse, wie Wal- oder Haselnüsse, Samen, wie Mohn- oder Leinsamen oder Kerne, wie Sonnenblumen- oder Kürbiskerne in den Teig einkneten. Auch Kräuter und Gewürze, wie Rosmarin, Kümmel, Fenchel oder Anis schmecken gut im Brotteig und verleihen Ihnen das gewisse Extra. Wer es gerne herzhaft mag, gibt Meersalz, getrocknete Tomaten, Oliven oder Knoblauch in den Teig. Süß wird das Brot beispielsweise mit Trockenfrüchten, wie Rosinen oder Aprikosen oder Hagelzucker. Probieren Sie einfach aus, was Ihre Lieblingskombination ist. So wird Ihr Brot ganz automatisch zum Gourmet-Brot.

Tipp: Etwas Öl im Teig macht den Teig geschmeidiger.

Tipp: Zuckerrübensirup sorgt für eine schöne braune Farbe des Brotes. Zudem rundet er den Geschmack des Brotes ab.

Brot backen: so geht's

  1. Stellen Sie je nach Rezept den Teig für das Brot her
  2. Lassen Sie den Teig gehen
  3. Heizen Sie den Backofen je nach Rezept auf 220 bis 250 Grad vor
  4. Geben Sie den Teig, je nach Rezept, entweder direkt auf das Backblech oder in eine Kastenform
  5. Backen Sie das Brot auf der 2. Schiene von unten je nach Rezept zwischen 45 und 60 Minuten lang
  6. Lassen Sie das Brot abkühlen und genießen es dann, je nach Geschmack mit Butter, Dips, Käse, Wurst oder Marmelade

Für eine knusprige Kruste

Wer gerne eine knusprige Brotkruste genießt, kann Nüsse und Samen verwenden. Vor dem Backen auf die Außenseite des Brotes streuen, dann werden sie durch das Backen angeröstet und das Brot wird herrlich knusprig. Wer möchte, dass das Brot glänzt, beispielsweise beim Hefezopf, pinselt das Brot vor dem Backen mit Ei ein.

Manche Backöfen besitzen die Funktion des Klimagarens, z.B. der MIELE Dialoggarer. Hier gibt der Backofen während des Backvorgang Dampf in den Backofen ab. Der Dampf wird gleichmäßig über dem Brot verteil. Der Vorteil: lockere Teige und gebräunte Krusten.

Alternativ können Sie unten in den Backofen eine Schale mit Wasser stellen. Der entstehende Wasserdampf macht das Brot schön knusprig und saftig.

Wann ist das Brot fertig?

Neben der gebräunten Kruste ist ein weiteres Merkmal die Unterseite des Brotes. Klingt diese hohl, wenn Sie dagegen klopfen, ist das Brot fertig.

Rezepte für Gourmet-Brote