Cocktail-Rezepte und Infos


Für einen schönen Cocktailabend mit Freunden benötigen Sie Cocktail-Rezepte, das Basis-Equipment, die richtigen Zutaten und ein wenig "Angeberwissen". Hier finden Sie Cocktail-Rezepte und Videos für klassische und innovative Drinks sowie Infos rund um die Barkultur.

Inhaltsverzeichnis

Die 10 besten Cocktail-Rezepte

Einfache Cocktail-Rezepte

Auch bei Cocktails gilt: Übung macht den Meister! Diese Cocktail Rezepte ermöglichen einen wunderbaren Einstieg in die Kunst des Mixens. Probieren Sie es aus – unsere Rezepte für Moscow Mule, Mojito oder Aperol Spritz sind in 5 Minuten fertig!

Klassische Cocktails

Caipirinha, Gin Fizz, Sex on the Beach, Cosmopolitan und Co. kennt jeder. Hier finden Sie Rezepte für die bekanntesten Klassiker – so gelingen Sie Ihnen garantiert.

Cocktail-Rezepte für den Sommer

Ideal für den Sommer eignen sich zum Beispiel erfrischend-fruchtige Mixgetränke wie Ananas-Smash mit frischem Ananas-Saft, Coco Mojito mit Kokoswasser, Kirsch-Mojito mit Frucht, Rum, Minze und Limetten oder Grapefruit-Gin mit Melone und Verbene.

Alkoholfreie Cocktails

Auch alkoholfreie Cocktails sind ein optischer und geschmacklicher Hingucker! Zum Einsatz kommen hier zum Beispiel Säfte und auch Milch, Wasser, Kokoswasser oder Sirup. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, probieren Sie sich als Hobby-Barkeeper ruhig ein bisschen aus – und lassen Sie sich bis dahin von unseren alkoholfreien Mix-Drinks inspirieren!

Cocktails: Spirituosen zum Mixen

Warum heißt der Cocktail so?

Die perfekte Kombination: Limette, Rum und Zucker auf Eis
Die perfekte Kombination: Limette, Rum und Zucker auf Eis
© Evgeny Karandaev

Wörtlich übersetzt bedeutet Cocktail „Hahnenschwanz“. In manchen Geschichten erhält der Cocktail deswegen seinen Namen, weil ein Drink mit einer Hahnenfeder geziert wurde. In anderen wurde der Sieg beim Hahnenkampf mit einem Drink begossen. Wieder andere Geschichten vergleichen die verschiedenfarbigen Schichten des Cocktails mit den bunten Federn eines Hahnenschwanzes.

Cocktail-Wissen

Es gibt mehr als 30 Cocktail-Unterarten, die wichtigsten 4 sind jedoch der Shortdrink, der Longdrink, die Bowle und der Hot Drink.

Shortdrinks sind die klassischen Cocktails, denn sie enthalten nur wenig aber stark alkoholhaltige Flüssigkeit. Typische Shortdrinks sind der Aperitif, der vor dem Essen getrunken wird und eher trocken ist. Außerdem der Digestif, der nach dem Essen getrunken wird und oft süß ist, und der sogenannte Corpse Reviver für den Tag danach, wie beispielsweise die Bloody Mary.

Longdrinks enthalten deutlich mehr Flüssigkeit als Shortdrinks. Zu den Klassikern zählen die Tropical Drinks mit Rum, Tequila und Fruchtsäften, wie zum Beispiel der Tequila Sunrise, oder Drinks mit Milch und Sahne, wie die Pina Colada. Auch der eher bittere Caipirinha ist ein Longdrink, ebenso wie die verschiedenen Drinks der Kategorie Highball, die meist mit Soda oder einem anderen kohlensäurehaltigen Getränk aufgefüllt werden.

Eine Bowle darf bei keiner Party fehlen! Grundlage sind meist Sekt oder Wein, weswegen sie deutlich weniger Prozente mit sich bringt als Short- und Longdrinks. Mit Früchten gemischt schmeckt sie frisch, sie kann aber als Schlammbowle auch mit Eis gemischt werden.

Hot Drinks werden, wie der Name verrät, heiß oder warm serviert. Im Winter gehören zum Beispiel der Irish Coffee mit Whiskey oder der Pharisäer mit Rum dazu.

Das richtige Glas für jeden Cocktail

So vielfältig wie die Cocktails selbst sind auch die dazu passenden Gläser. Ein Martini wird beispielsweise immer in einem trichterförmigen lanstieligen Glas serviert. Für einen Caipirinha benötigt man dagegen ein breites, mittelhohes oder hohes Glas ohne Stiel. Tropical Cocktails werden meist in hohen, unten bauchigen Gläsern angeboten.

Welche Zutaten gehören in Cocktails?

Je nach Cocktail benötigen Sie viele verschiedene Zutaten. Für Cocktailanfänger ist es deswegen gut, sich ein paar einfache Rezepte zu suchen, die ähnliche Zutaten haben. Ein Tequila Sunrise besteht zum Beispiel aus Tequila, Orangensaft und Grenadinesirup. Auch der Margarita besteht aus Tequila, allerdings enthält er noch Curacao und Limettensaft. Ebenfalls wenige Zutaten benötigen Sie für den Caipirinha, der nur aus Cachaca (Zuckerrohrschnaps), Limettensaft, Zucker und Eis besteht.

Grundsätzlich benötigen Sie folgende Zutaten:

  • Säfte oder Nektar, z. B. Orangen- oder Ananassaft
  • Spirituosen, z. B. Wodka, Rum, Gin oder Tequila
  • Liköre, z. B. Blue Curaçao oder Kaffeelikör
  • Sirup, z. B. Grenadine oder Zuckersirup
  • Früchte, z. B. Limette
  • sogenannte Filler, wie Soda, Wasser oder Ginger Ale

Warum gibt man Eiweiß in den Cocktail?

In manchen Cocktails ist Eiweiß enthalten. Grundvoraussetzung dafür sind frische Eier. Eiweiß wird verwendet, wenn der Cocktail besonders cremig sein soll. Ein klassischer Cocktail in dem Eiweiß verwendet wird, ist Whiskey Sour.

Der Cocktailshaker

Ein Cocktailshaker ist das ideale Hilfsmittel, um die verschiedenen Säfte und Alkoholika gut miteinander zu vermischen. Der Ice-Crusher ist für Cocktails wie Caipirinhas sehr praktisch, da viel zerkleinertes Eis benötigt wird. Alternativ können Sie gecrushtes Eis auch im Supermarkt kaufen.

Warum muss man Cocktails shaken?
Damit sich alle Zutaten gut miteinander verbinden, wird ein Shaker verwendet. Sind zusätzlich Eiswürfel im Becher enthalten, werden durch das Schütteln alle Zutaten gekühlt. Je nach Zutaten bildet sich auf dem Cocktail zusätzlich ein feiner Schaum. Wichtig beim Shaken eines Cocktails mit Eiweiß ist, dass zunächst ohne Eis geshaked wird. Erst am Ende wird das Eis hinzugegeben und dann nochmal kurz geshaked. So kann sich das Eiweiß bei Raumtemperatur ideal ausdehnen und die Zutaten vermischen sich gut.

Warum muss man Cocktails abseihen?

Als Abseihen wird das Eingießen des Cocktails aus dem Shaker in ein Glas bezeichnet. Wichtig dabei: das Eis und alle festen Komponenten bleibt im Shaker. Dazu wird ein Barsieb verwendet.

Cocktail-Deko

Cocktails sehen meist ebenso lecker aus wie sie schmecken. Neben Früchten, werden Zuckerränder oder Blüten verwendet, denn das Auge „trinkt“ mit. Erlaubt ist, was gut aussieht, ein paar Regeln sollten Sie jedoch beachten:

  • Verwenden Sie nur Früchte, die Sie auch im Cocktail verwendet haben.
  • Weniger ist manchmal mehr: Denken Sie immer daran, dass der Cocktail ein Getränk ist, kein Obstsalat.
  • Wirklich lecker schmecken nur frische Obststücke.
  • Das Obst sollte farblich zum Cocktail passen.

Cocktails: Was kann man am besten dazu essen?

Am besten passen Fingerfood und kleine Snacks zu Cocktails. Dann steht der Party nichts mehr im Wege.

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