Edamame


Die kleinen grünen Bohnen werden in japanischen Izakaya (Kneipen) zum Bier gereicht. Inzwischen sind Edamame auch bei uns beliebt, sie werden nicht nur in japanischen Restaurants zubereitet, sondern auch in vielen Szenelokalen und gehobenen Restaurants.
Ein köstlicher Snack: Edamame
Ein köstlicher Snack: Edamame
© Mindy w.m.Chung

Der japanische Begriff Edamame heißt so viel wie “Bohnen am Zweig” und bezeichnet zum einen die noch unreif geernteten Sojabohnen selbst, zum anderen eine daraus zubereitete beliebte Speise. Edamame haben im Gegensatz zur reifen Sojabohne eine leuchtend grüne Farbe und eine weiche Konsistenz. Ihre Saison ist von Juni bis September, in Deutschland sind Edamame ganzjährig mit oder ohne Schote tiefgefroren im Asialaden erhältlich.

Die in der Schote gekauften Edamame müssen zunächst gekocht werden, damit sie genießbar sind. Lose gekaufte Edamamebohnen können Sie sofort verwenden. Edamame enthalten besonders viele Proteine und Ballaststoffe. Das macht sie ernährungsphysiologisch zu einer wertvollen Snackalternative zu Chips oder Flips.

Zubereitung von Edamame

Edamame haben einen süßlich-nussigen Geschmack, der viele Zubereitungsarten ermöglicht. Traditionell werden Edamame als Vorspeise oder Snack gereicht. Dafür werden die Edamame in der Schote 5 bis 8 Minuten in Salzwasser gekocht, so bleibt ihre knackige Konsistenz erhalten. Anschließend können die Bohnen sofort frisch aus der Hülse in den Mund wandern – die Hülsen können nicht mit gegessen werden.

Die losen Edamamebohnen können Sie zu grünem Püree verarbeiten und Beilage zu Fleisch oder Fisch servieren. Aber auch in Eintöpfen, als Sättigungseinlage in Suppe oder als Extra im Salat überzeugen die Edamame als ganze Bohnen mit ihrem aromatischen Biss.

Rezepte mit Edamame