Weniger Aufwand und mehr Spaß am Kochen: die besten Tipps

Weniger Aufwand und mehr Spaß am Kochen: die besten Tipps
© AdobeStock / Marina_Andrejchenko
Was koche ich heute? Für viele löst diese Frage Stress aus. Wir geben Ihnen Tipps, damit Sie das Kochen wieder entspannter angehen können. Von der Wochenplanung über praktische Kochideen bis hin zu Tipps für Küchenhelfer – damit kommt mehr Freude beim Kochen auf!

Inhaltsverzeichnis

Woche für Woche stehen wir vor der Herausforderung, was wir in den kommenden sieben Tagen kochen: Den Kindern soll es schmecken, die Erwachsenen freuen sich über Abwechslung auf dem Teller. Damit das Kochen nicht mit Stress einhergeht, kann eine gute Planung unserer Mahlzeiten und Snacks uns Vieles erleichtern. Mit diesen Tipps sparen Sie Zeit und Nerven – und das Kochen macht richtig Spaß.

Smarter Wochenplan

Stressfreies Kochen beginnt mit einer guten Organisation. Nehmen Sie sich dazu einmal in der Woche zirka eine halbe Stunde Zeit und überlegen Sie, was in den kommenden sieben Tagen auf den Tisch kommen soll. Achten Sie darauf, dass die Mahlzeiten abwechslungsreich sind. Achten Sie dabei auf Folgendes: Was habe ich noch vorrätig? Was muss bald verbraucht werden? Was hat gerade Saison?

Tipp: Sammeln Sie Lieblingsrezepte aus Kochbüchern, Zeitschriften und Internetseiten als Inspiration für den Wochenplan – und lassen Sie jedes Familienmitglied Wünsche äußern, damit sich jeder über sein Lieblingsgericht freuen kann.

Comeback der Einkaufsliste

Ein gut durchdachter Einkaufszettel sorgt dafür, dass Sie nichts vergessen oder das Falsche kaufen. Notieren Sie sich anhand des Wochenplans, was Sie genau benötigen und auch welche Menge Sie brauchen. Durch einen strukturierten und gut geplanten Einkauf verhindern Sie, überflüssige Lebensmittel zu kaufen, die Sie am Ende nicht nutzen und entsorgen müssen. So einfach können Sie zur Verringerung von Lebensmittelverschwendung beitragen!

Tipp: Mit Einkaufslisten-Apps behalten Sie zum einen den Überblick. Zum anderen können Sie die digitale Einkaufsliste mit anderen Personen teilen, sodass Sie parallel daran arbeiten und Lebensmittel abhaken können.

Gute Vorbereitung

Bevor Sie zu kochen beginnen, legen Sie sich alle Zutaten zurecht. Öffnen Sie Dosen und Packungen, bereiten Sie die richtigen Mengen vor, waschen und schneiden Sie Gemüse und Fleisch. So haben Sie alles griffbereit.

Tipp: Zutaten aus dem Tiefkühlfach sollten Sie rechtzeitig auftauen. Am besten lassen Sie die Lebensmittel über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen. So bleiben Geschmack und Vitamine gut erhalten.

Praktisches Vorkochen

Oder auch Meal Prep genannt. Viele Gerichte können Sie gut auf Vorrat zubereiten. Dazu eignen sich beispielsweise Aufläufe, Currys, Eintöpfe, Gulasch, Suppen. Stellen Sie sich vor, es muss schnell gehen und in der Vorratskammer steht: ein Glas hausgemachtes Gulasch, Hackbällchen, Sauce Bolognese oder Béchamelsauce. Einmal zubereitet, können Sie bei Bedarf ganz fix ein Mittagessen für die ganze Familie zaubern.

Tipp: Kochen Sie gleich die doppelte Menge und frieren Sie eine Hälfte davon ein. Speisen abkühlen lassen, portionieren und auf den Behältern den Inhalt und das Datum notieren. Ist es mal besonders stressig, haben Sie so fix ein Gericht zur Hand.

Kreative Resteküche

In fast jeder Küche bleiben Reste. Frische Zutaten, altbackenes Brot, gekochte Beilagen oder Festtags-Essen vom Vortag haben wir oft im Überfluss. Mit ein bisschen Kreativität lassen sich aus Resten lecker Mahlzeiten zubereiten. Reife Bananen eignen sich hervorragend zum Backen, Gemüsereste kommen in Reispfanne und Nudelsalat, älteres Brot kann zu Semmelbröseln gemahlen werden.

Tipps:

  • Gekochte Kartoffeln: Für viele Gerichte eignen sich gekochte Kartoffeln vom Vortag sogar noch besser als frisch gekochte. Machen Sie am nächsten Tag daraus knusprige Bratkartoffeln, ein Kartoffelsalat, Tortilla oder einen Kartoffelauflauf.
  • Gekochte Nudeln: Am Vortag zu viele Nudeln gekocht? Im Auflauf, Frittata oder Salat kommen sie prima zum Einsatz.
  • Gekochter Reis: Ist noch gekochter Reis vom Vortag da? Umso besser! Daraus lassen sich Bratreis mit Gemüse oder ein bunter Reissalat mit Gemüse und frischen Kräutern zaubern.
  • Bananen: Die Bananen sind schon braun? Dann sind sie genau richtig, um sie in Smoothies, Desserts oder in einem Bananenbrot zu verwerten.
  • Obst: Haben Sie zu viel Obst gekauft oder eine reiche Ernte aus dem eigenen Garten ist da?  Natürlich liegt das Kochen von Marmelade nahe. Aber auch Smoothies, Chutneys und Grütze sind eine tolle Lösung den Obstüberschuss lecker zu verwerten.
Weniger Aufwand und mehr Spaß am Kochen: die besten Tipps
© Matthias Haupt

Einkochen und Einmachen

Die Liste der Zutaten fürs Einkochen und Einmachen sind lang: Herzhaftes mit Gemüse, Süßes mit Obst, Pikantes mit beidem und sogar Wurst und Fleisch – vieles lässt sich einkochen oder einmachen. Das Einkochen ist das Sterilisieren von Lebensmitteln, beim Einmachen werden die Zutaten pasteurisiert. Beide Verfahren machen Lebensmittel haltbar, wobei sie beim Einkochen am längsten genießbar bleiben.

Beim Einkochen oder Einwecken wird das Einkochgut in ein steriles Glas gefüllt und in einem kochenden Wasserbad unter Ausschluss von Luft in einem geschlossenen Topf erhitzt. Durch das Erhitzen dehnen sich Luft und Wasserdampf im Glas aus und es entsteht ein Überdruck. Beim Abkühlen ziehen sich Luft und Wasserdampf wieder zusammen und bilden ein konservierendes Vakuum.

Beim Einmachen werden die Lebensmittel – vor allem Obst– gekocht und dann in sterile, luftdichte Gläser mit Schraubdeckel gefüllt. So werden Konfitüren, Gelees oder Kompott hergestellt. Einmachen ist einfacher und geht schneller als Einkochen.

Tipp: Mit Einkochen und Einmachen holen Sie für den Rest des Jahres die Sonne ins Glas – zum Beispiel Früchte wie Erdbeeren, Aprikosen und Kirschen sowie Rhabarber und Kompott. So können Sie im Nu köstliche Desserts zubereiten, wenn der Ruf nach etwas Süßem in der Familie mal wieder laut ist.

Perfekter Vorrat

Machen Sie etwa einmal im Monat eine Bestandsaufnahme aller Lebensmittel. Sortieren Sie beispielsweise die Vorräte nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum und überprüfen Sie dieses regelmäßig. So behalten Sie stets einen guten Überblick.

Tipp: Halten Sie in der Küche Stift und Zettel bereit. So können Sie beim Kochen aufgebrauchte Lebensmittel auf der Einkaufsliste notieren und die wichtigsten Grundzutaten sind immer vorrätig. Falls Sie eine App nutzen, halten Sie stattdessen das Smartphone für ihre Notizen bereit.

Praktische Küchenhelfer

Ein Blitzhacker zerkleinert möglicherweise schneller als ein großes Messer, ein Obst- und Gemüseschneider würfelt ruckzuck, eine Küchenmaschine knetet Teig auf Knopfdruck und der Schnellkochtopf macht seinem Namen alle Ehre. Es gibt zahlreiche Helferlein, die Ihnen viel Arbeit abnehmen.

Tipp: Hacken, würfeln, kneten oder garen – dank praktischer Geräte oder Utensilien können Sie in der Küche jede Menge Zeit sparen.

Wochenpläne

Mit unseren praktischen Wochenplänen inklusive Einkaufsliste sind die Hauptmahlzeiten und der Einkauf bereits für eine Woche vorgeplant – so sparen Sie Zeit und Nerven. Alle Rezepte sind schnell und einfach zuzubereiten, damit Sie sich und Ihrer Familie im Handumdrehen schöne kulinarische Momente zaubern können.

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