Fit in den Frühling: hilfreiche Tipps


Was hat es eigentlich mit der Frühjahrsmüdigkeit auf sich und was kann man dagegen tun? Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei der Ernährung und im Alltag achten sollten, um Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen.

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Frühling: Die Natur erwacht, doch der Mensch fühlt sich müde
Frühling: Die Natur erwacht, doch der Mensch fühlt sich müde
© _Imaji_

Wir alle kennen das Phänomen: Sobald der Winter zu Ende geht, die ersten Sonnenstrahlen unsere Nase kitzeln und der Frühling langsam zum Leben erwacht, geschieht bei uns genau das Gegenteil. Man spricht dabei im Allgemeinen von Frühjahrsmüdigkeit. Zu den Sympthomen zählen Abgeschlagenheit, Konzentrations- und Motivationsschwächen oder auch Stimmungsschwankungen und Gereiztheit. Manche klagen im Zusammenhang mit Frühjahrsmüdigkeit auch über Schwindelgefühle, Kreislaufbeschwerden und Kopfschmerzen.

Frühjahrsmüdigkeit tritt etwa ab März auf. Der Körper braucht circa vier Wochen, bis er sich an die Umstellung gewöhnt und die Frühjahrsmüdigkeit überwunden hat.

Leicht essen gegen Frühjahrsmüdigkeit

Viel frisches Obst und Gemüse helfen bei Frühjahrsmüdigkeit
Viel frisches Obst und Gemüse helfen bei Frühjahrsmüdigkeit
© Matthew Hutchinson

In der kalten Jahreszeit neigt man dazu, schwer und reichhaltig zu essen. Bei Frühjahrsmüdigkeit ist es aber wichtig, den Organismus nicht noch durch die Ernährung zusätzlich zu belasten. Mit einigen einfachen Tricks können Sie die Sympthome lindern.

Essen Sie nicht zu große Mahlzeiten. Es wird empfohlen, bei Frühjahrsmüdigkeit eher kleinere Portionen zu sich zu nehmen. Im Gegenzug können Sie dann natürlich häufiger essen. Auf diese Art vermeiden Sie, zu viel Energie für die Verdauung aufzuwenden.

Außerdem braucht der Körper jetzt viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Proteine. Deshalb sollten Sie bei Frühjahrsmüdigkeit Pommes, Schnitzel und Co. gegen Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, fettarme Milchprodukte und mageres Fleisch eintauschen.

Licht gegen Frühjahrsmüdigkeit

Ein weiterer Helfer gegen Frühjahrsmüdigkeit
Ein weiterer Helfer gegen Frühjahrsmüdigkeit
© liz west

Licht hilft beim Kampf gegen Frühjahrsmüdigkeit. Versuchen Sie sich so viel möglich im Freien aufzuhalten und die ersten Sonnenstrahlen zu tanken. Dabei bildet der Körper Serotonin und das macht fit und gibt neue Energie. So können Sie der Frühjahrsmüdigkeit den Garaus machen.

Abhärten gegen Frühjahrsmüdigkeit

Ein Saunagang entspannt und fördert die Durchblutung
Ein Saunagang entspannt und fördert die Durchblutung
© Cam Lieu

Bringen Sie bei Frühjahrsmüdigkeit ihren Kreislauf in Wallung. Am besten eignen sich dafür morgendliche Wechselduschen. Das klingt vielleicht nicht besonders angenhem, stärkt aber den Kreislauf, macht wach und ist somit ein sehr gutes Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. Ein Saunabesuch mit anschließender kalter Dusche hat einen ähnlichen Effekt und enspannt außerdem alle, die durch die Frühjahrsmüdigkeit nicht nur schlapp sind, sondern auch gereizt und verspannt sind.

Bewegung gegen Frühjahrsmüdigkeit

Bewegung an der frischen Luft tut gut bei Frühjahrsmüdigkeit
Bewegung an der frischen Luft tut gut bei Frühjahrsmüdigkeit
© lululemon athletica

Bei Frühjahrsmüdigkeit ist Bewegung eigentlich das Letzte, was man möchte. Man fühlt sich erschöpft und ausgelaugt und möchte am liebsten nur im Bett liegen. Das macht aber alles nur noch schlimmer.

Darum heißt es bei Frühjahrsmüdigkeit: runter von der Couch und raus in die Natur! Sie müssen ja nicht gleich einen Marathon laufen. Ein ausgiebiger Spaziergang an der frischen Luft ist ein guter Anfang. Spielen Sie mit ihrem Hund im Park oder machen Sie Erledigungen zu Fuß statt mit dem Auto.

Wenn Sie eh ein sportlicher Typ sind, verlegen Sie ihr Training einfach nach draußen. Ein wenig Yoga unter freiem Himmel oder ein Lauf durch Park können bei Frühjahrsmüdigkeit Wunder bewirken.