Gesundes Abendessen: die schönste Mahlzeit des Tages

Die optimale Zeit fürs Abendessen liegt ungefähr zwischen 17 und 19 Uhr. So haben Magen und Darm genügend Zeit die aufgenommene Nahrung zu verdauen, bevor der Stoffwechsel in den nächtlichen Spar- und Schlafmodus umschaltet.
Pilzboullion

Pilzboullion

Den Alltag hinter sich lassen
Der Stress des Tages ist vorbei, die Arbeit erledigt. Jetzt heißt es runterkommen und sich etwas Gutes tun. Essen Sie nicht im Stehen in der Küche und lassen Sie den Fernseher noch ein bisschen aus. Decken Sie den Tisch vielleicht in den Farben, die Sie gerade besonders mögen oder nehmen Sie auch in der Woche mal das Geschirr, das eigentlich für sonntags reserviert ist.


Kleine, aber feine Portionen
Wer tagsüber wenig gegessen hat, neigt abends manchmal dazu, umso größere Portionen zu essen. Ernährungsphysiologisch gesehen ist das nicht zu empfehlen, weil der Körper überflüssige Nährstoffe abends nicht mehr rechtzeitig verstoffwechseln kann. Tagsüber besteht immerhin die Chance, dass überflüssige Kalorien durch Bewegung wieder verbraucht werden.

Auch abends gilt: viele Vitamine, Ballaststoffe und ein paar Kohlenhydrate. Wenig Fett und am besten keinen Süßkram. Optimal ist gedünstetes Gemüse mit wenig Fleisch oder Fisch und zum Beispiel Nudeln. Wer abends nicht auf Warmes steht, kann zu Vollkornbrot mit Wurst oder Käse greifen. Dazu gibt’s frisches Gemüse oder Obst.

Frühlingsgemüse aus dem Bratschlauch

Frühlingsgemüse aus dem Bratschlauch

Ach, ich nehme nur einen Salat!
Nichts gegen einen Salat als Beilage zu Pasta, Reis oder Kartoffeln. Aber zum Abendbrot nur einen Salat zu essen, reicht nährstofftechnisch einfach nicht aus. Salatblätter machen zwar relativ schnell satt, weil sie ein großes Volumen haben und den Magen schnell füllen. (Ähnliches gilt übrigens für anderes rohes Gemüse, wie Karotten, Tomaten oder Gurken.) Aber genauso schnell ist der Salat verdaut und der Hunger wieder da. Auch Beilagen wie Hähnchen- oder Putenbrust können wenig daran ändern. Genauso wenig fette Dressings. 

Das Problem: Entweder man geht hungrig schlafen oder greift nach kurzer Zeit noch mal zu Chips und Schokoladenriegeln. Doch das macht weder satt noch glücklich, denn das schlechte Gewissen isst immer mit. Und das sogar zu Recht, denn weder werden so Kalorien eingespart, noch bekommt der Organismus genügend lebenswichtige Nährstoffe. Wie Studien bewiesen haben, kann das langfristig zu Konzentrationsschwäche, Übergewicht und Stoffwechselstörungen führen.

Mediterraner Gemüsesalat

Mediteraner Gemüsesalat

Der kleine Hunger kurz vor dem Schlafengehen
Es ist ja so: Süßes macht nicht wirklich satt. Das scheint nur so, denn es jagt den Blutzuckerspiegel von Null auf Hundert und suggeriert so ein Sättigungsgefühl. Welches allerdings nicht lange anhält, weil der Blutzuckerspiegel genauso schnell wie er angewachsen ist auch wieder abfällt. Wer also mit wohligem Bauchgefühl ins Bett gehen will, kann vorher noch ein paar (Vollkorn-)Kekse knabbern, ein paar (!) Trockenfrüchte oder einen Joghurt mit Haferflocken essen. Auch eine Scheibe Brot mit etwas Butter und Käse kann den Hunger bis zum Morgen verbannen.

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