Bloody Mary

Bloody Mary
© Thorsten Südfels
Würzig, scharf und blutrot: Die Bloody Mary mit Tomatensaft, Wodka und Tabasco ist ein echter Klassiker. Wie Sie den Bloody Mary Cocktail zubereiten und ob er wirklich gegen einen Kater hilft, erfahren Sie hier.

Woraus besteht eine Bloody Mary?

Die Grundzutaten einer Bloody Mary sind Tomatensaft und Wodka in einem Verhältnis von 2:1. Worcestershiresauce, Zitronensaft, Tabasco, Selleriesalz und Pfeffer sorgen für die richtige Würze. Mit Sellerie, Meerrettich, Senf und Limettensaft kann die Bloody Mary noch mehr Wumms bekommen.

Zutaten für 2 Longdrink-Gläser

  • 300 g Strauchtomaten*
  • 2 Stangen Staudensellerie*
  • 1 El Tomatenmark*
  • 2 Tl Worcestershiresauce
  • 4 cl Wodka
  • 2 El Limetten- oder Zitronensaft
  • ein paar Spritzer Tabasco
  • 1 Prise Selleriesalz oder normales Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • außerdem: Staudensellerie oder Zitronenscheiben und Eiswürfel zum Servieren

* alternativ 8–10 cl Tomatensaft

Wer es würziger mag, fügt noch folgende Zutaten hinzu:

  • 1/2 Tl mittelscharfer Senf
  • 1/2 Tl Sahnemeerrettich

Zubereitung

1.Tomaten waschen, Stielansätze keilförmig herausschneiden. Tomaten grob schneiden. Sellerie putzen und ebenfalls grob schneiden. Tomaten und Sellerie in der Küchenmaschine fein pürieren, dann durch ein feines Sieb streichen und mit Tomatenmark verrühren. Alternativ fertigen Tomatensaft verwenden.

2. Tomatensaft mit Worcestershiresauce, Wodka, Zitronen- oder Limettensaft und Tabasco in einen Cocktailshaker geben. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Senf und Meerrettich würzen und gut durchmixen. Mit Selleriegrün oder Zitronenscheiben auf Eis servieren.

Die tiefrote Farbe verdankt die Bloody Mary dem Tomatensaft, der auch den charakteristischen Geschmack ausmacht. Damit gehört die der Cocktail zu den wenigen herzhaften Mischgetränken. Am besten würzen Sie mit Selleriesalz und garnieren den Drink mit einer Selleriestange – diese eignet sich zum Umrühren und Knabbern. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie Tabasco und Pfeffer separat zum Getränk servieren, so können die Gäste den gewünschten Schärfegrad selbst bestimmen. Es gibt übrigens auch eine alkoholfreie Variante ohne Wodka: die Virgin Bloody Mary oder Virgin Mary.

Bloody Mary: Cocktail-Varianten

Woher kommt die Bloody Mary?

Erfunden wurde der Klassiker vermutlich vom Barkeeper Fernand Petoit 1921 in Paris und gelangte in den 1930er Jahren zu großer Popularität. Heute ist die Bloody Mary ein Dauerbrenner im Flugzeug, denn wem simpler Tomatensaft über den Wolken nicht reicht, wird bei vielen Fluggesellschaften auch die aufgepeppte Version mit Wodka serviert. Besonders raffiniert schmeckt eine Bloody Mary, wenn sie zusätzlich mit etwas Zimt gewürzt und einem Olivenspieß garniert wird.

Wie starb Bloody Mary?

Es ranken sich viele Legenden um den Bloody Mary Cocktail, eine der Geschichten besagt, dass der Geist der englischen Königin Mary Tudor (1516–1558) erscheinen soll, wenn man vor einem Spiegel 40-mal den Namen Bloody Mary sagt. Die Königin hatte im 16. Jahrhundert blutige Protestantenverfolgungen befohlen, daher auch der Name. Ihr schlechter gesundheitlicher Zustand und ihr damit verbundener Tod haben mit dem Drink allerdings nichts zu tun.

Hilft Bloody Mary gegen Kater?

Die Bloody Mary gehört zu den "Pick me up" Cocktails, die teilweise auch als "Corpse Reviver" bekannt sind. Dieser Begriff etablierte sich bereits im 19. Jahrhundert, wo es durchaus üblich war, sich am nächsten Tag mit einem alkoholischen Getränk zu "stärken". Heute ist bekannt, dass Alkohol als Nervengift den Kater noch verschlimmert, weshalb dringend davon abgeraten wird.

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