Granatapfel: Zubereitung und Wissenswertes

Geschmacklich verbindet der Granatapfel auf exotische Weise Süße und Säure. Deshalb eignen sich die Granatapfelkerne hervorragend zur Verfeinerung von Desserts, Fleischgerichten und vegetarischen Speisen. Hier erfahren Sie alles zur Zubereitung sowie Wissenswertes!
In diesem Artikel
Granatapfel zubereiten
Wie schmeckt Granatapfel am besten?
Wie gesund ist der Granatapfel?

Granatapfel-Steckbrief

  • Granatapfelkerne verfeineren häufig mediterrane und orientalische Gerichte
  • Granatäpfel werden von September bis Dezember geerntet
  • Inhaltsstoffe des Granatapfels: Kalium, B-Vitamine, Eisen und Polyphenole

Granatapfel zubereiten

Ein Quadrat um den Blütenansatz einschneiden. Von den Ecken des Quadrats die Haut nach unten entlang einschneiden. Den Blütenansatz nun herausziehen.

Dann mit beiden Daumen in die ausgelöste Stelle greifen und den Granatapfel an den eingeschnittenen Stellen aufbrechen. Granatapfelhälften über einer Schüssel weiter auseinander brechen und die Kerne von Haut und Schale lösen.

Eine andere Möglichkeit ist es, den Granatapfel unter Wasser zu entkernen. Dafür die Frucht halbieren und in einer Schüssel mit Wasser die Kerne aus der Frucht drücken. Danach das Wasser mit den Kernen durch ein Sieb abschütten und die weiße Haut entfernen, da sie bitter schmeckt.

Für Granatapfelsaft können Sie die Frucht halbieren und mit einer Zitruspresse den Saft auspressen.

Granatapfel: Zubereitung und Wissenswertes

Granatäpfel haben eine tolle rote Farbe

Wie schmeckt Granatapfel am besten?

Granatapfelkerne schmecken saftig, knackig und süß-säuerlich. Sie passen sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Rezepten und machen sich wunderbar als Topping, zum Beispiel auf Salat, Desserts oder Suppen. Probieren Sie auch Granatapfelsaft! In unseren Rezeptstrecken finden Sie viele Ideen zur Zubereitung von Granatapfel.

Wie gesund ist der Granatapfel?

Dem Granatapfel werden zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. Er soll gegen Entzündungen und positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken, Gefäße schützen und bei Wechseljahrsbeschwerden helfen. Wissenschaftlich belegt ist dies noch nicht. Dennoch: Granatäpfel enthalten zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe, besonders Polyphenole, denen eine antioxidative Wirkung zugeschrieben werden. Granatapfelkerne und Granatapfelsaft sind daher besonders beliebt!

Nährwerte für Granatapfel pro 100 g:

NährwertMenge
Kalorien74 kcal
Eiweiß0,7 g
Fett0,6 g
Kohlenhydrate16,7 g
Kalium238 mg
Vitamin A7 µg
Vitamin C7 mg
Vitamin K70 µg

Wissenswertes zum Granatapfel

Der Granatapfel (Punica granatum) zählt zur Familie der Weiderichgewächse. Das Wort "Granat" leitet sich aus dem lateinischen granum ab, das übersetzt Kern, Samen oder Korn bedeutet und auf die unzähligen Kerne im Granatapfel zurück geht.

Wo kommt Granatapfel her?

Granatapfel wird überall dort angebaut, wo es warm ist wie im Mittelmeerraum, in Asien, Südafrika und Brasilien. Dort wächst er als Strauch oder kleiner Baum. Im Frühjahr bilden sich die orangenen Blüten aus denen sich dann die roten Früchte entwickeln. Die Früchte werden zwischen September und Dezember geerntet.

Granatapfel: Einkauf und Lagerung

Granatäpfel sind auf dem Markt, in türkischen Läden und im Supermarkt erhältlich, wo sie meist als Stück verkauft werden. Bei Zimmertemperatur halten die Früchte zwei bis drei Wochen. Werden sie kühl gelagert, können sie sogar mehrere Monate frisch bleiben.

Hinweis: Im Gegensatz zum Apfel reift der Granatapfel nicht nach.

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