Einlegen


Der Klassiker dieser Konservierungsmethode sind Saure Gurken. Aber natürlich kann man auch alles andere Gemüse sauer einlegen. Der Essig verhindert, dass sich die Mikroorganismen vermehren können.
Gurken
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Im Kühlschrank ist sauer eingelegtes Gemüse ungefähr zwei Wochen haltbar. Damit es sich länger hält, sollte man den Essigsud zusätzlich mit Zucker und Salz versetzen und das Ganze am besten einkochen.

Für ein Kilo festes Gemüse wie Bohnen, Gurken, Möhren oder Paprika braucht man einen halben Liter fünfprozentigen Essig sowie einen Viertel Liter Wasser mit Kräutern und Gewürzen. Für eine süßliche Note ca. 80 Gramm Zucker zugeben. Daraus wird ein Sud zubereitet und in diesem das Gemüse gar gekocht. Anschließend füllt man es in saubere Einweck- oder Twist-Off-Gläser, kocht den Sud noch einmal auf und füllt diesen dann in die Gläser bis das Gemüse vollständig damit bedeckt ist. Die Gläser nun luftdicht verschließen oder einkochen und vier bis sechs Wochen durchziehen lassen.

Gut zu wissen: Verwenden Sie bei der Zubereitung nur Gefäße oder Geräte aus Edelstahl. Das ist das einzige Metall, das von der Essigsäure nicht angegriffen wird und Schadstoffe freisetzt.

Oliven
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Einlegen in Öl

Werden Gemüse, Pilze oder Fisch in so viel Öl eingelegt, dass sie vollständig davon bedeckt sind, bleiben sie eine ganze Weile haltbar, ohne dass Mikroorganismen ihr Unwesen treiben können. Am besten werden die zu konservierenden Lebensmittel zunächst gekocht, gebraten oder auch gedörrt wie die italienischen Tomaten. Handelt es sich um größere Mengen, dann sollte man immer eine Schicht Gemüse mit Öl übergießen, dann eine weitere Schicht Gemüse darauflegen, diese wieder mit Öl übergießen usw. Es dürfen sich dabei keine Luftblasen bilden, sonst verdirbt die Köstlichkeit sehr schnell. Zuletzt werden die Gefäße gut verschlossen, kühl und dunkel gestellt. Haltbarkeit: drei bis vier Monate.

Einlegen in Alkohol

Am bekanntesten ist wohl der Rumtopf, für den die verschiedensten Früchte (Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen) in Alkohol geschichtet werden, um dann gut durchgezogen als raffinierte Beigabe zu Eis oder Desserts gereicht zu werden. Auch Alkohol ist ein optimales Konservierungsmittel. Er hemmt das Wachstum von Bakterien, der zugesetzte Zucker wirkt zusätzlich konservierend. Da der Saft der Früchte den Alkohol verdünnt, sollte man hochprozentigen Rum, Cognac, Arrak, Weinbrand oder Wodka nehmen (54%), ansonsten fangen die Früchte an zu gären.

Zum Einlegen geeignete Gefäße sind Steinguttöpfe, Gläser oder nicht zu dünnhalsige Flaschen. Die sauberen Früchte, eventuell zerkleinert, werden zunächst eingezuckert und dann mit Alkohol bedeckt. Nach ca. sechs Wochen ist der Rumtopf durchgezogen. Er ist ca. ein Jahr lang haltbar. Danach werden die Früchte fest und der Alkohol dicklich.